Friedrich-Wilhelm Oskar Siegismund Deodat von Rothkirch und Panthen (* 16. Februar 1884 in Darmstadt; † 24. Dezember 1953 in Trier) war ein deutscher Offizier, zuletzt Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg.Wolfgang Keilig: Die Generale des Heeres 1939–1945. Podzun-Pallas-Verlag, Friedberg 1956, S. 285.

Leben

Herkunft Friedrich-Wilhelm von Rothkirch und Panthen war der Sohn des späteren preußischen Generalleutnants Adalbert von Rothkirch und Panthen (1853–1928) und dessen Ehefrau Katharina, geb. von Cramon (1862–1946).

Militärkarriere Er trat am 24. Februar 1902 als Fahnenjunker in das Dragoner-Regiment Nr. 8 der Preußischen Armee ein und wurde am 18. August 1903 zum Leutnant befördert. Sein Patent datierte man auf den 19. August 1902. Er nahm am Ersten Weltkrieg teil. Am 31. August 1922 wurde er mit einer Charakterisierung als Major entlassen.

Am 1. Oktober 1933 trat er als Major und E-Offizier wieder in die Reichswehr ein. Zum 15. Oktober 1935 erfolgte als Oberstleutnant seine Übernahme in das aktive Offizierskorps. Am 1. März wurde er zum Oberst befördert. Am 12. Oktober 1937 wurde er zum Kommandeur des Infanterie-Regiments 49 bei der 28. Infanterie-Division ernannt. Am 1. August 1939 wurde er zum Generalmajor befördert. Am 1. November 1939 bekam er das Kommando über die 13. Infanterie-Division (mot.), die im Oktober 1940 in die Division in 13. Panzer-Division umgegliedert wurde. Seine Beförderung zum Generalleutnant erfolgte am 1. August 1940.

Am 15. August 1940 bekam er das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

Am 14. Juni 1941 musste er das Kommando über die 13. Panzer-Division abgeben. Von der Einrichtung am 15. Juni 1942 bis 9. Juli 1942 war er Kommandierender General der Sicherungstruppen und Befehlshaber Heeresgebiet A. Danach war er Kommandant des rückwärtigen Armeegebietes 585 (Korück 585). Zwischen dem 5. Oktober 1942, dem Tag der Einrichtung der Einheit, und dem 23. November 1942 wurde er auch als Kommandierender General der Sicherungstruppen und Befehlshaber Heeresgebiet Don eingesetzt. Vom 1. April bis zum 25. September 1943 war er Kommandeur der 148. Reserve-Division. Am 30. November 1943 schied er aus der Wehrmacht aus.

Familie Am 29. September 1910 heiratete er in Liegnitz seine erste Frau Anna von Köckritz (1879–1947), von der er 1922 geschieden wurde. Seine zweite Frau, Else von Moltke (1885–1964), heiratete er am 20. November 1922 in Berlin. Aus der ersten Ehe gingen folgende Kinder hervor: Adalbert (* 1911) ⚭ 1948 Anna-Elise Weiland (* 1915) Cecilie (* 1913) Friedrich-Eberhard (* 1915) ⚭ 1940 Ursula Mejer (* 1918) Anna-Maria (* 1917) Karin (* 1919) ⚭ 1940 Hans Joachim Scholz (1915–1943), gefallen ⚭ 1946 Paul Weber (* 1914) Literatur Wolfgang Keilig: Die Generale des Heeres 1939–1945. Podzun-Pallas-Verlag, Friedberg 1956

Einzelnachweise

Kategorie:Generalleutnant (Heer der Wehrmacht) Kategorie:Kommandeur einer Infanterie-Division (Heer der Wehrmacht) Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes FriedrichWilhelm Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1884 Kategorie:Gestorben 1953 Kategorie:Mann