zentriert|350x260pxVolker Schlöndorff erhält für Die Blechtrommel den Oscar. Es ist die erste deutsche Auszeichnung in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film. Dieser Artikel behandelt das Filmjahr 1980.

Ereignisse 9. Mai: Uraufführung von Freitag der 13. (Regie: Sean S. Cunningham). Der Horrorfilm zog elf Fortsetzungen und ein Reboot nach sich. Damit ist es die langlebigste Horror-Filmreihe. 19. November: Uraufführung von Heaven’s Gate (Regie: Michael Cimino). Obwohl der zunächst drei Stunden und vierzig Minuten lange Film nach seiner Premiere noch um 70 Minuten gekürzt wird, erweist er sich als Kassengift. Die Produktionskosten in Höhe von etwa 44 Millionen Dollar kann er nur zu einem kleinen Teil einspielen. Dieser Misserfolg markiert den Punkt in der Geschichte Hollywoods, an dem die Studios wieder deutlich mehr Einfluss auf die Filmproduktion nahmen. Sharon Stone hat ihren ersten Filmauftritt in Woody Allens Stardust Memories. Die Sieger der BRAVO-Otto-Leserwahl 1980: Kategorie – männliche Filmstars: Gold Matt Dillon, Silber Terence Hill, Bronze John Travolta Kategorie – weibliche Filmstars: Gold Kristy McNichol, Silber Olivia Pascal, Bronze Tatum O’Neal

Top 10 der erfolgreichsten Filme In Deutschland

Die zehn erfolgreichsten Filme an den deutschen Kinokassen nach Besucherzahlen (Stand: 17. November 2018):

Platz Filmtitel Besucher 1. Das Imperium schlägt zurück 5.052.176 2. Der Supercop 3.869.969 3. Theo gegen den Rest der Welt 3.449.842 4. Der letzte Countdown 3.404.160 5. Mad Max 3.241.900 6. Buddy haut den Lukas 3.066.000 7. Kramer gegen Kramer 2.972.000 8. Blues Brothers 2.924.347 9. 1941 – Wo bitte geht’s nach Hollywood 2.684.000 10. Die blaue Lagune 2.656.859 Kinostarts 1980

In den USA und Kanada Die zehn erfolgreichsten Filme an den nordamerikanischen Kinokassen nach Einspielergebnis. PlatzFilmtitelEinspielergebnis in US-Dollar1.The Empire Strikes Back209.398.0252.Nine to Five103.290.5003.Stir Crazy101.300.0004.Airplane!83.453.5395.Any Which Way You Can70.687.3446.Private Benjamin69.847.3487.Coal Miner’s Daughter67.182.7878.Smokey and the Bandit II66.132.6269.The Blue Lagoon58.853.10610.The Blues Brothers57.229.890

Filmpreise Golden Globe Awards 1980 Die Golden-Globe-Verleihung fand am 26. Januar im Beverly Hilton Hotel in Los Angeles statt.

Bestes Drama: Kramer gegen Kramer von Robert Benton Bestes Musical/Komödie: Vier irre Typen – Wir schaffen alle, uns schafft keiner von Peter Yates Bester Schauspieler (Drama): Dustin Hoffman in Kramer gegen Kramer Beste Schauspielerin (Drama): Sally Field in Norma Rae Bester Schauspieler (Musical/Komödie): Peter Sellers in Willkommen Mr. Chance Beste Schauspielerin (Musical/Komödie): Bette Midler in The Rose Bester Nebendarsteller: Robert Duvall in Apocalypse Now und Melvyn Douglas in Willkommen Mr. Chance Beste Nebendarstellerin: Meryl Streep in Kramer gegen Kramer Bester Regisseur: Francis Ford Coppola für Apocalypse Now Beste Musik: Carmine Coppola für Apocalypse Now Cecil B. DeMille Award: Henry Fonda

Academy Award 1980 Am 14. April findet im Dorothy Chandler Pavilion in Los Angeles die Oscarverleihung statt. Moderator ist Johnny Carson.

Bester Film: Kramer gegen Kramer von Robert Benton Bester Hauptdarsteller: Dustin Hoffman in Kramer gegen Kramer Beste Hauptdarstellerin: Sally Field in Norma Rae Bester Regisseur: Robert Benton für Kramer gegen Kramer Bester Nebendarsteller: Melvyn Douglas in Willkommen Mr. Chance Beste Nebendarstellerin: Meryl Streep in Kramer gegen Kramer Bester fremdsprachiger Film: Die Blechtrommel von Volker Schlöndorff Ehrenoscar: Alec Guinness

Vollständige Liste der Preisträger

Internationale Filmfestspiele von Cannes 1980

Das Festival beginnt am 9. Mai und endet am 23. Mai. Die Jury unter Präsident Kirk Douglas vergibt folgende Preise:

Goldene Palme: Hinter dem Rampenlicht von Bob Fosse und Kagemusha von Akira Kurosawa Bester Schauspieler: Michel Piccoli in Der Sprung ins Leere Beste Schauspielerin: Anouk Aimée in Der Sprung ins Leere Großer Preis der Jury: Mein Onkel aus Amerika von Alain Resnais

Internationale Filmfestspiele Berlin 1980

Das Festival beginnt am 18. Februar und endet am 29. Februar. Die Jury unter Präsidentin Ingrid Thulin vergibt folgende Preise:

Goldener Bär: Land meines Herzens von Richard Pearce und Palermo oder Wolfsburg von Werner Schroeter Bester Schauspieler: Andrzej Seweryn in Der Dirigent (Dyrygent) Beste Schauspielerin: Renate Krößner in Solo Sunny Bester Regisseur: István Szabó für Zimmer ohne Ausgang (Bizalom)

Internationale Filmfestspiele von Venedig 1980 Das Festival beginnt am 28. August und endet am 8. September. Die Jury vergibt folgende Preise:

Goldener Löwe: Atlantic City, USA von Louis Malle und Gloria, die Gangsterbraut von John Cassavetes Spezialpreis der Jury: Der große Alexander von Theodoros Angelopoulos

Deutscher Filmpreis Bester Film: Die letzten Jahre der Kindheit von Norbert Kückelmann Beste Regie: Heidi Genée für 1 + 1 = 3 Beste Hauptdarstellerin: Adelheid Arndt für 1 plus 1 gleich 3, Jutta Lampe für Schwestern oder Die Balance des Glücks und Krista Stadler für Lena Rais Bester Hauptdarsteller: Thomas Kufahl für Das Ende des Regenbogens und Nikolaus Paryla für Lena Rais

Nationales Spielfilmfestival der DDR Beste Regie: Konrad Wolf und Wolfgang Kohlhaase für Solo Sunny, Roland Gräf für P.S. Bester Hauptdarsteller: Ulrich Thein in Anton der Zauberer Beste Hauptdarstellerin: Lissy Tempelhof in Alle meine Mädchen, Renate Krößner in Solo Sunny Bester Nebendarsteller: Dieter Montag in Solo Sunny, Fritz Marquardt in Alle meine Mädchen Beste Nebendarstellerin: Heide Kipp in Solo Sunny, Barbara Dittus in P.S. und Sieben Sommersprossen

César 1980 Bester Film: Tess von Roman Polański Beste Regie: Roman Polański für Tess Bester Hauptdarsteller: Claude Brasseur für Der Polizeikrieg Beste Hauptdarstellerin: Miou-Miou für Die Aussteigerin Bester Nebendarsteller: Jean Bouise für Damit ist die Sache für mich erledigt Beste Nebendarstellerin: Nicole Garcia für Edouard, der Herzensbrecher Bester ausländischer Film: Manhattan von Woody Allen

British Academy Film Awards 1980

Bester Film: Manhattan von Woody Allen Beste Regie: Francis Ford Coppola für Apocalypse Now Bester Hauptdarsteller: Jack Lemmon für Das China-Syndrom Beste Hauptdarstellerin: Jane Fonda für Das China-Syndrom Bester Nebendarsteller: Robert Duvall für Apocalypse Now Beste Nebendarstellerin: Rachel Roberts für Yanks – Gestern waren wir noch Fremde

New York Film Critics Circle Award

Bester Film: Eine ganz normale Familie von Robert Redford Beste Regie: Jonathan Demme für Melvin und Howard Bester Hauptdarsteller: Robert De Niro in Wie ein wilder Stier Beste Hauptdarstellerin: Sissy Spacek in Nashville Lady Bester Nebendarsteller: Joe Pesci in Wie ein wilder Stier Beste Nebendarstellerin: Mary Steenburgen in Melvin und Howard Beste Kamera: Ghislain Cloquet und Geoffrey Unsworth für Tess Bester ausländischer Film: Mein Onkel aus Amerika von Alain Resnais

National Board of Review

Bester Film: Eine ganz normale Familie von Robert Redford Beste Regie: Robert Redford für Eine ganz normale Familie Bester Hauptdarsteller: Robert De Niro in Wie ein wilder Stier Beste Hauptdarstellerin: Sissy Spacek in Nashville Lady Bester Nebendarsteller: Joe Pesci in Wie ein wilder Stier Beste Nebendarstellerin: Eva Le Gallienne in Der starke Wille Bester fremdsprachiger Film: Die Blechtrommel von Volker Schlöndorff

Los Angeles Film Critics Association Awards

Bester Film: Wie ein wilder Stier von Martin Scorsese Beste Regie: Roman Polański für Tess Bester Hauptdarsteller: Robert De Niro in Wie ein wilder Stier Beste Hauptdarstellerin: Sissy Spacek in Nashville Lady Bester Nebendarsteller: Timothy Hutton in Eine ganz normale Familie Beste Nebendarstellerin: Mary Steenburgen in Melvin und Howard Bester fremdsprachiger Film: Die Blechtrommel von Volker Schlöndorff Lebenswerk: Robert Mitchum

Weitere Filmpreise und Auszeichnungen AFI Life Achievement Award: James Stewart David di Donatello: Kramer gegen Kramer (Bester ausländischer Film) – In diesem Jahr wurde kein italienischer Film ausgezeichnet. Deutscher Kritikerpreis: Freunde der Deutschen Kinemathek Directors Guild of America Award: Robert Benton für Kramer gegen Kramer Evening Standard British Film Award: Tod auf dem Nil von John Guillermin Ernst-Lubitsch-Preis: Adelheid Arndt für 1 + 1 = 3 Gilde-Filmpreis: Die Schweizermacher von Rolf Lyssy (Gold ausländischer Film), Manhattan von Woody Allen (Silber ausländischer Film), 1 + 1 = 3 von Heidi Genée (Gold deutscher Film), Woyzeck von Werner Herzog (Silber deutscher Film) Internationales Filmfestival Karlovy Vary: Die Verlobte von Günther Rücker und Günter Reisch Louis-Delluc-Preis: Un étrange voyage von Alain Cavalier Max-Ophüls-Preis: Der Willi-Busch-Report von Niklaus Schilling Nastro d’Argento: Stadt der Frauen von Federico Fellini und Manhattan von Woody Allen National Society of Film Critics Award: Vier irre Typen – Wir schaffen alle, uns schafft keiner von Peter Yates People’s Choice Award: Rocky II von Sylvester Stallone (populärster Film), Burt Reynolds (populärster Schauspieler), Jane Fonda (populärste Schauspielerin) Preis der deutschen Filmkritik: Hungerjahre von Jutta Brückner (Spielfilm), Unversöhnliche Erinnerungen von Klaus Volkenborn, Johann Feindt und Karl Siebig (Dokumentarfilm) Toronto International Film Festival: Black Out – Anatomie einer Leidenschaft von Nicolas Roeg (Publikumspreis) Writers Guild of America Award: Das China-Syndrom (Bestes Originaldrehbuch, Drama), Vier irre Typen – Wir schaffen alle, uns schafft keiner (Bestes Originaldrehbuch, Komödie), Kramer gegen Kramer (Bestes adaptiertes Drehbuch, Drama), Willkommen Mr. Chance (Bestes adaptiertes Drehbuch, Komödie) Young Artist Award: Ich liebe dich – I Love You – Je t’aime von George Roy Hill (Bester Jugendfilm), Dennis Christopher in Vier irre Typen (Bester Jugenddarsteller), Diane Lane in Ich liebe dich – I love you – Je t'aime (Beste Jugenddarstellerin), Jane Withers (Lebenswerkpreis für einen ehemaligen Kinderstar)

Geburtstage

Januar bis März mini|125px|Christina Ricci (* 12. Februar) mini|125px|Brandon Beemer (* 27. Februar) mini|125px|Natalia Avelon (* 29. März)

Januar 1. Januar: Lexi Randall, US-amerikanische Schauspielerin 4. Januar: June Diane Raphael, US-amerikanische Schauspielerin 7. Januar: Margarita Breitkreiz, deutsche Schauspielerin 8. Januar: Hugo Grimm, deutscher Schauspieler 8. Januar: Rachel Nichols, US-amerikanische Schauspielerin 10. Januar: Sarah Shahi, US-amerikanische Schauspielerin 12. Januar: Vanessa Johansson, US-amerikanische Schauspielerin 17. Januar: Zooey Deschanel, US-amerikanische Schauspielerin 17. Januar: Tara Elders, niederländische Schauspielerin 18. Januar: Jason Segel, US-amerikanischer Schauspieler 20. Januar: Felicitas Woll, deutsche Schauspielerin 21. Januar: Maria Popistașu, rumänische Schauspielerin 22. Januar: Christopher Masterson, US-amerikanischer Schauspieler 27. Januar: Eva Padberg, deutsches Fotomodell, Schauspielerin und Mannequin 28. Januar: Nick Carter, US-amerikanischer Sänger und Schauspieler 29. Januar: Jason James Richter, US-amerikanischer Schauspieler 29. Januar: Jenny Kirlin, US-amerikanische Schauspielerin 30. Januar: Wilmer Valderrama, US-amerikanischer Schauspieler 31. Januar: April Lee Hernández, US-amerikanische Schauspielerin

Februar 1. Februar: Jeffrey Wipprecht, deutscher Synchronsprecher 2. Februar: Zhang Jingchu, chinesische Schauspielerin 7. Februar: Adina Vetter, deutsche Schauspielerin 11. Februar: Matthew Lawrence, US-amerikanischer Schauspieler 12. Februar: Heather Doerksen, kanadische Schauspielerin 12. Februar: Sarah Lancaster, US-amerikanische Schauspielerin 12. Februar: Christina Ricci, US-amerikanische Schauspielerin