zentriert|350px|Star Wars Logo 1977 Der Film Krieg der Sterne von George Lucas hat seine Welturaufführung. Dieser Artikel behandelt das Filmjahr 1977.

Ereignisse 23. Januar: In den USA beginnt die Ausstrahlung der Fernsehserie Roots über einen schwarzen Sklaven und seine Nachfahren, die von 130 Millionen Zuschauern gesehen werden wird. 25. Mai: Premiere von Krieg der Sterne. Hinter Vom Winde verweht ist diese Produktion nach inflationsbereinigten Einspielzahlen bis heute das kommerziell eines der erfolgreichsten Werke der Filmgeschichte.

20. Juni: Der beliebteste Schauspieler der DDR, Manfred Krug siedelt in die Bundesrepublik über. Seine Filme werden dort seitdem nicht mehr gezeigt. Einige Jahre später folgen weitere prominente Schauspieler, wie Angelica Domröse und Hilmar Thate und der Regisseur Egon Günther. 14. Dezember: In New York City wird der Film Saturday Night Fever mit John Travolta in der Hauptrolle uraufgeführt.

Peter Finch erhält postum den Oscar als bester Hauptdarsteller im Film Network, seine Witwe Eletha Finch nimmt den Preis entgegen. Januar – Die Sieger der Bravo Otto Leserwahl werden vorgestellt: Kategorie – männliche Filmstars: Gold Pierre Brice, Silber Terence Hill, Bronze Jan-Michael Vincent Kategorie – weibliche Filmstars: Gold Sophia Loren, Silber Ute Kittelberger, Bronze Uschi Glas

Top 10 der erfolgreichsten Filme In Deutschland

Die zehn erfolgreichsten Filme an den deutschen Kinokassen nach Besucherzahlen (Stand: 24. November 2018):

Platz Filmtitel Besucher 1. Bernard und Bianca – Die Mäusepolizei 9.767.000 2. James Bond 007 – Der Spion, der mich liebte 6.944.000 3. Zwei außer Rand und Band 4.794.000 4. Steiner – Das Eiserne Kreuz 3.600.000 5. Ein irrer Typ 3.150.000 6. The Rocky Horror Picture Show 2.750.000 7. Schlappschuss 2.100.000 8. Verschollen im Bermuda-Dreieck 1.900.000 9. Der tolle Käfer in der Rallye Monte Carlo 1.700.000 10. Die Brücke von Arnheim 1.600.000 Kinostarts 1977

In den USA Die zehn erfolgreichsten Filme an den US-amerikanischen Kinokassen nach Einspielergebnis. PlatzFilmtitelEinspielergebnis in US-Dollar1.Star Wars221.280.9942.Smokey and the Bandit126.737.4283.Close Encounters of the Third Kind116.395.4604.Saturday Night Fever94.213.1845.Der Untermieter83.700.0006.A Bridge Too Far50.750.0007.The Deep47.346.3658.The Spy Who Loved Me46.838.6739.Oh, God!41.687.24310.Annie Hall38.251.425

Filmpreise

Golden Globe Award

Am 29. Januar findet im Beverly Hilton Hotel in Los Angeles die Golden-Globe-Verleihung statt.

Bestes Drama: Rocky von John G. Avildsen Bestes Musical/Komödie: A Star Is Born von Frank Pierson Bester Schauspieler (Drama): Peter Finch in Network Beste Schauspielerin (Drama): Faye Dunaway in Network Bester Schauspieler (Musical/Komödie): Kris Kristofferson in A Star is Born Beste Schauspielerin (Musical/Komödie): Barbra Streisand in A Star is Born Bester Nebendarsteller: Laurence Olivier in Der Marathon-Mann Beste Nebendarstellerin: Katharine Ross in Reise der Verdammten Bester Regisseur: Sidney Lumet für Network Cecil B. DeMille Award: Walter Mirisch

Oscarverleihung 1977

Im Dorothy Chandler Pavilion in Los Angeles findet am 28. März die Oscarverleihung statt.

Bester Film: Rocky von Irwin Winkler und Robert Chartoff Bester Hauptdarsteller: Peter Finch (postum) in Network Beste Hauptdarstellerin: Faye Dunaway in Network Bester Regisseur: John G. Avildsen für Rocky Bester Nebendarsteller: Jason Robards in Die Unbestechlichen Beste Nebendarstellerin: Beatrice Straight in Network Beste Kamera: Haskell Wexler für Dieses Land ist mein Land Bestes Szenenbild: George Jenkins; George Gaines für Die Unbestechlichen Beste Filmmusik: Jerry Goldsmith für Das Omen Bester Song: „Evergreen (Love Theme from A Star Is Born)“ aus A Star Is Born – Barbra Streisand und Paul Williams Bester fremdsprachiger Film: Sehnsucht nach Afrika von Jean-Jacques Annaud (Frankreich)

Internationale Filmfestspiele von Cannes 1977

Das Festival beginnt am 13. Mai und endet am 27. Mai. Die Jury unter Präsident Roberto Rossellini vergibt folgende Preise:

Goldene Palme: Padre Padrone – Mein Vater, mein Herr von Paolo und Vittorio Taviani Bester Schauspieler: Fernando Rey in Elisa, mein Leben Beste Schauspielerin: Shelley Duvall in Drei Frauen und Monique Mercure in J.A. Martin Fotograf

Internationale Filmfestspiele Berlin 1977

Das Festival beginnt am 24. Juni und endet am 5. Juli. Die Jury unter Präsidentin Senta Berger vergibt folgende Preise:

Goldener Bär: Aufstieg von Larissa Schepitko Bester Schauspieler: Fernando Fernán Gómez in El Anacoreta Beste Schauspielerin: Lily Tomlin in Die Katze kennt den Mörder Bester Regisseur: Manuel Gutiérrez Aragón für Schwarzer Haufen

Deutscher Filmpreis

Bester Film: Heinrich von Helma Sanders-Brahms Beste Regie: Volker Schlöndorff für Der Fangschuß Beste Hauptdarstellerin: Kaki Hunter für Der Mädchenkrieg und Romy Schneider für Gruppenbild mit Dame Bester Hauptdarsteller: Bernd Tauber für Das Brot des Bäckers

César

Bester Film: Monsieur Klein von Joseph Losey Beste Regie: Joseph Losey für Monsieur Klein Bester Hauptdarsteller: Michel Galabru für Der Richter und der Mörder Beste Hauptdarstellerin: Annie Girardot für Dr. med. Françoise Gailland Bester Nebendarsteller: Claude Brasseur für Ein Elefant irrt sich gewaltig Beste Nebendarstellerin: Marie-France Pisier für Barocco Bester ausländischer Film: Wir waren so verliebt von Ettore Scola

British Academy Film Award Bester Film: Einer flog über das Kuckucksnest von Miloš Forman Beste Regie: Miloš Forman für Einer flog über das Kuckucksnest Bester Hauptdarsteller: Jack Nicholson für Einer flog über das Kuckucksnest Beste Hauptdarstellerin: Louise Fletcher für Einer flog über das Kuckucksnest Bester Nebendarsteller: Brad Dourif für Einer flog über das Kuckucksnest Beste Nebendarstellerin: Jodie Foster für Bugsy Malone und Taxi Driver

New York Film Critics Circle Award

Bester Film: Der Stadtneurotiker von Woody Allen Beste Regie: Woody Allen für Der Stadtneurotiker Bester Hauptdarsteller: John Gielgud in Providence Beste Hauptdarstellerin: Diane Keaton in Der Stadtneurotiker Bester Nebendarsteller: Maximilian Schell in Julia Beste Nebendarstellerin: Sissy Spacek in Drei Frauen

National Board of Review

Bester Film: Am Wendepunkt von Herbert Ross Beste Regie: Luis Buñuel für Dieses obskure Objekt der Begierde Bester Hauptdarsteller: John Travolta in Nur Samstag Nacht Beste Hauptdarstellerin: Anne Bancroft in Am Wendepunkt Bester Nebendarsteller: Tom Skerritt in Am Wendepunkt Beste Nebendarstellerin: Diane Keaton in Der Stadtneurotiker Bester fremdsprachiger Film: Dieses obskure Objekt der Begierde von Luis Buñuel

Los Angeles Film Critics Association Awards

Bester Film: Krieg der Sterne von George Lucas Beste Regie: Herbert Ross für Am Wendepunkt Bester Hauptdarsteller: Richard Dreyfuss in Der Untermieter Beste Hauptdarstellerin: Shelley Duvall in Drei Frauen Bester Nebendarsteller: Jason Robards in Julia Beste Nebendarstellerin: Vanessa Redgrave in Julia Bester fremdsprachiger Film: Dieses obskure Objekt der Begierde von Luis Buñuel Lebenswerk: King Vidor

Weitere Filmpreise und Auszeichnungen AFI Life Achievement Award: Bette Davis David di Donatello: Un Borghese piccolo piccolo, Die Tatarenwüste (Bester italienischer Film) und Der Marathon-Mann (Bester ausländischer Film) Deutscher Kritikerpreis: Wim Wenders Directors Guild of America Award: John G. Avildsen für Rocky, H. C. Potter (Lebenswerk) Ernst-Lubitsch-Preis: Bernhard Sinkel für Der Mädchenkrieg Evening Standard British Film Award: Schlacht in den Wolken von Jack Gold Gilde-Filmpreis: Barry Lyndon von Stanley Kubrick (Bester ausländischer Film) und Die Marquise von O. von Éric Rohmer (Bester deutscher Film) Louis-Delluc-Preis: Die kleinen Pariserinnen von Diane Kurys Nastro d’Argento: Die Tatarenwüste von Valerio Zurlini und Uzala der Kirgise von Akira Kurosawa National Society of Film Critics Award: Die Unbestechlichen von Alan J. Pakula People’s Choice Award: Einer flog über das Kuckucksnest von Miloš Forman (populärster Film), John Wayne (populärster Schauspieler), Barbra Streisand (populärste Schauspielerin) Preis der deutschen Filmkritik: Stroszek von Werner Herzog Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián: Unvollendete Partitur für ein mechanisches Klavier von Nikita Michalkow (Goldene Muschel) Writers Guild of America Award: Network (Bestes Originaldrehbuch-Drama), Die Bären sind los (Bestes Originaldrehbuch, Komödie), Die Unbestechlichen (Bestes adaptiertes Drehbuch-Drama), Inspektor Clouseau, der „beste“ Mann bei Interpol (Bestes adaptiertes Drehbuch, Komödie)

Geboren Januar/Februar

1. Januar: Marina Hands, französische Schauspielerin 5. Januar: Hadewych Minis, niederländische Schauspielerin und Sängerin 6. Januar: Genevieve O’Reilly, irisch-australische Schauspielerin 8. Januar: Manuela Arcuri, italienische Schauspielerin 8. Januar: Amber Benson, US-amerikanische Schauspielerin und Regisseurin 11. Januar: Devin Ratray, US-amerikanischer Schauspieler

mini|125px|Orlando Bloom (* 13. Januar) 13. Januar: Orlando Bloom, britischer Schauspieler 15. Januar: Ronald Zehrfeld, deutscher Schauspieler 17. Januar: Leigh Whannell, australischer Drehbuchautor und Schauspieler 21. Januar: Jerry Trainor, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur 24. Januar: Michelle Hunziker, schweizerisch-italienische Moderatorin, Schauspielerin, Model und Sängerin 24. Januar: Johann Urb, estnischer Schauspieler 24. Januar: Funda Vanroy, deutsche Schauspielerin 29. Januar: Sam Jaeger, US-amerikanischer Schauspieler und Drehbuchautor 29. Januar: Justin Hartley, US-amerikanischer Schauspieler

mini|125px|Kerry Washington (* 31. Januar) 31. Januar: Kerry Washington, US-amerikanische Schauspielerin

2. Februar: Sebastian Ströbel, deutscher Schauspieler 3. Februar: Pierre Kiwitt, deutsch-französischer Schauspieler 3. Februar: Maitland Ward, US-amerikanische Schauspielerin 6. Februar: Josh Stewart, US-amerikanischer Schauspieler 14. Februar: Donna Cruz, philippinische Sängerin und Schauspielerin 15. Februar: Rachida Brakni, französische Schauspielerin 17. Februar: Erin Cardillo, US-amerikanische Schauspielerin 18. Februar: Ike Barinholtz, US-amerikanischer Comedian und Schauspieler 18. Februar: Beatrice Kaps-Zurmahr, deutsche Schauspielerin 18. Februar: Kristoffer Polaha, US-amerikanischer Schauspieler 19. Februar: Eloy Azorín, spanischer Schauspieler 21. Februar: Max von Thun, österreichischer Schauspieler 22. Februar: Claudia Hiersche, deutsche Moderatorin und Schauspielerin 26. Februar: Greg Rikaart, US-amerikanischer Schauspieler 27. Februar: James Wan, australischer Filmregisseur und Drehbuchautor

März/April

1. März: Rohan James deVera, US-amerikanischer Moderator und Schauspieler 2. März: Heather McComb, US-amerikanische Schauspielerin 3. März: Barret Swatek, US-amerikanische Schauspielerin 3. März: Sarah Smart, britische Schauspielerin 8. März: Alison Becker, US-amerikanische Schauspielerin 8. März: Fitz van Thom, deutscher Schauspieler 8. März: James Van Der Beek, US-amerikanischer Schauspieler († 2026)

mini|125px|Bree Turner (* 10. März) 10. März: Bree Turner, US-amerikanische Schauspielerin 10. März: Robin Thicke, US-amerikanischer R&B-Sänger, Songwriter und Schauspieler 11. März: Marco Kreuzpaintner, deutscher Regisseur 15. März: Brian Tee, US-amerikanischer Schauspieler 16. März: Mónica Cruz, spanische Tänzerin und Schauspielerin 19. März: Jorma Taccone, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur 22. März: Raphael von Bargen, deutscher Schauspieler 23. März: Daniél Espinosa, chilenisch-schwedischer Regisseur 23. März: Wayne Carpendale, deutscher Schauspieler

mini|125px|Jessica Chastain (* 24. März) 24. März: Jessica Chastain, US-amerikanische Schauspielerin