Die Südafrikanische Marine (engl.: South African Navy, abgekürzt SAN) ist die Seestreitmacht der Streitkräfte der Republik Südafrika und gilt als die leistungsfähigste in Afrika südlich der Sahara.
Organisation der Marine Das Hauptquartier der südafrikanischen Marine befindet sich in Pretoria, ihr Oberbefehlshaber ist ein Vizeadmiral mit dem Titel Chief of the Navy. Derzeit bekleidet Vizeadmiral Samuel Hlongwane diesen Posten. Unterstützt wird er vom Chief of Naval Operations und dem Chief of Naval Support, die jeweils den Rang eines Rear Admirals bekleiden. Die Kommandostruktur setzt sich aus sieben Marineeinheiten (Naval Units), Flottillen und unabhängigen Schiffen zusammen.
Seekriegsflagge
Aktuelle Ausrüstung Das offizielle Präfix südafrikanischer Schiffsnamen lautet SAS (South African Ship).
Kampfeinheiten SchiffsklasseFotoHerkunftSchiffeAnmerkungen Fregatten Valour (MEKO A-200SAN) 250px|SAS Spioenkop (F 147) SAS Amatola (F145) SAS Isandlwana (F146) SAS Spioenkop (F147) SAS Mendi (F148) U-Boote Heroine (Typ-209/1400) 250px SAS Manthatisi (S101) SAS Charlotte Maxeke (S102) SAS Queen Modjadji I. (S103)
Patrouillen- und Minenabwehrfahrzeuge SchiffsklasseFotoHerkunftSchiffeAnmerkungen Patrouillenboote Warrior (Sa'ar 4) 250px|Boote der Sa'ar 4-Klasse der Chilenischen Marine / SAS Isaac Dyobha (P1565) SAS Galeshewe (P1567) SAS Makhanda (P1569) T Craft SAS Tobie (P1552) SAS Tern (P1553) SAS Tekwane (P1554) Namacurra 250px 26 Boote im Einsatz Minenabwehrfahrzeuge River 250px / SAS Umkomaas (M1499) SAS Umzinkulu (M1142)
Versorgungsschiffe und Schlepper SchiffsklasseFotoHerkunftSchiffeAnmerkungen Versorgungsschiffe 250px SAS Drakensberg (A301) 250px SAS Protea (A324) Schlepper SAS De Mist SAS De Neys SAS Umalusi
Luftfahrzeuge Luftfahrzeuge Herkunft Verwendung Version Aktiv Bestellt Anmerkungen AgustaWestland Lynx Bordhubschrauber Super Lynx 300 4 Atlas Oryx Transporthubschrauber 8
Standorte Flottenstützpunkt Simon’s Town, Simon’s Town Naval Base – Fregatten, U-Boote, Einsatzversorger, hydrographisches Überwachungsschiff, Patrouillenboote, Seekriegs- und Tauchschule
Reserve-Flottenstützpunkte Kapstadt Durban (Salisbury Island) – aufgrund der verstärkten Piratentätigkeit in der Straße von Mosambik reaktiviert, für zu beschaffende Hochsee- und Küsten-Patrouillenboote inklusive deren Ausbildungseinrichtung East London Gqeberha Johannesburg Pretoria
Marinewerft/Arsenal Durban, Salisbury Island im Hafen Durban Simon’s TowndefenceWeb: Simon’s Town naval dockyard overhauling British patrol vessel. Meldung vom 11. Januar 2017 auf www.defenceweb.co.za (englisch)
Ausbildungszentren Saldanha Bay South African Naval Staff College (Mannschaften- und Unteroffiziersausbildung) Gordon’s Bay South African Naval College (nautische Offiziersausbildung) Universität Stellenbosch (Offiziersausbildung) Kapstadt (Cape Technikon) (technische Offiziersausbildung)
Internationale Manöver 2007 übte die Marine Südafrikas gemeinsam mit der NATO Standing Naval Maritime Group 1. (englisch) 2008 und 2010 fanden gemeinsam mit Brasilien und Indien die IBSAMAR-Übungen statt. Das deutsch-südafrikanische Marinemanöver Good Hope fand 2012 zum fünften Mal statt.
Quellen Weblinks
Website der Südafrikanischen Marine. (englisch) Die Südafrikanische Marine. bei GlobalSecurity.org (englisch) Streitkräfteübersicht der South African National Defence Force bei GlobalDefence.net (englisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Gegründet 1942 Kategorie:Organisation (Pretoria) Kategorie:Küstenwache