Die Europawahl in Italien 1984 fand am 17. Juni 1984 im Rahmen der EG-weiten Europawahl 1984 statt. In Italien wurden 81 der 434 Sitze im Europäischen Parlament vergeben.

Die Wahl fand unter dem Eindruck des Todes des kommunistischen Parteichefs Enrico Berlinguer zehn Tage vor der Wahl statt. Sie führte zu einem historischen Sieg der Kommunistischen Partei.

Wahlsystem mini|Die fünf Wahlkreise Italiens Das Land war in fünf Wahlkreise aufgeteilt: Italia nord-occidentale (Nordwestitalien: Piemont, Aostatal, Ligurien, Lombardei), Italia nord-orientale (Nordostitalien: Venetien, Trentino-Südtirol, Friaul-Julisch Venetien, Emilia-Romagna), Italia centrale (Mittelitalien: Toskana, Umbrien, Marken, Latium), Italia meridionale (Süditalien: Abruzzen, Molise, Kampanien, Apulien, Basilikata, Kalabrien) und Italia insulare (Inseln: Sizilien, Sardinien). Die Verteilung der Sitze erfolgte zuerst landesweit, dann pro Parteiliste nach den Wahlkreisen. Innerhalb der Listen gingen die Mandate an die Kandidaten mit den meisten Stimmen.

Scheidendes Parlament

Ergebnis

Mandate

Quellen Ergebnisse auf der Seite des italienischen Innenministeriums

1984 Italien Kategorie:Italienische Geschichte (20. Jahrhundert)