Die Erzeparchie Bagdad () ist ein Erzbistum der mit der römisch-katholischen Kirche unierten armenisch-katholischen Kirche.

Mit der Apostolischen Konstitution Cum summus gründete Papst Pius XII. das Erzbistum am 29. Juni 1954 aus Gebietsabtretungen der aufgelösten Erzeparchie Mardin. Die Reste der Erzeparchie Mardin wurden zur Eparchie Kamichlié.

Die Erzeparchie besitzt keine Suffraganbistümer. Sie umfasst lediglich zwei Pfarreien.

Seit den 1970er Jahren bewegte sich die Zahl der Gläubigen stets um 2000. 2020 waren es nur noch 500 Gläubige. Die Zahl der Diözesanpriester sank bis 2002 auf 2, die der Ordensschwestern auf 3. Zwischen der Emeritierung des Erzbischofs Paul Coussa im Jahre 2001 und der Wahl Emmanuel Dabbaghians 2006 (Bestätigung durch den Papst: Januar 2007) war der armenisch-katholische Erzbischofssitz von Bagdad vakant.

Erzeparchen von Bagdad Nersès Tayroyan (1954–1972) Jean Pierre XVIII. Kasparian (1972–1982, dann Patriarch von Cilicia) Paul Coussa (1983–2001) Emmanuel Dabbaghian (2007–2017) Nersès Zabbara (seit 2023)

Siehe auch Römisch-katholische Kirche im Irak

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