Renato Berta (* 2. März 1945 in Bellinzona) ist ein Schweizer Kameramann.

Leben Nach einer Ausbildung als Mechaniker studierte Berta ab 1966 in der Kameraklasse des Centro Sperimentale di Cinematografia in Rom. Bis 1968 arbeitete er als Kameramann für das Fernsehen, danach als freier Kameramann.

Zu seinen wichtigsten Arbeiten zählen: Charles – tot oder lebendig (1969), Der Salamander (1971), Ganz so schlimm ist er auch nicht (1974), Messidor (1979), Der Kuß der Tosca (1984), Vollmondnächte (1984), Auf Wiedersehen, Kinder (1987), Zwischensaison (1992) sowie Smoking / No Smoking (1993).

Im Jahr 2014 wurde er mit dem Ehrenpreis des Deutschen Kamerapreises für sein Lebenswerk ausgezeichnet.Film-dienst 13/2014, Seite 31

mini|Renato Berta, Lambert Wilson und Agnès Jaoui, diskutieren über den Film On connaît la chanson (Alain Resnais, 1997), am Cinémathèque française, November 2021 Vier Jahre später legte Berta mit dem Kurzfilm Reprise - Une petite leçon de cinéma sur le découpageReprise - Une petite leçon de cinéma sur le découpage bei cineforom.ch (abgerufen am 4. Mai 2025). seine bisher einzige Regiearbeit vor.

Filmografie (Auswahl)

Auszeichnungen 2014 Deutscher Kamerapreis (Ehrenpreis für das Lebenswerk) 2008 Marburger KamerapreisDer diesjährige Marburger Kamerapreis geht an Renato Berta (Univ.-Pressestelle Marburg) (vom 3. März 2008) 1992 Prix de la Meilleure photographie bei der Semaine Internationale de Cinéma de Valladolid für Zwischensaison von Regisseur Daniel Schmid 1988 César für die Beste Bildgestaltung/Kameraarbeit bei Auf Wiedersehen, Kinder 1976 Leopard in Bronze beim Internationalen Filmfestival von Locarno

Literatur Cahiers du Cinéma. Nr. 284 vom Januar 1978. Darin ein längeres Gespräch mit Renato Berta (französisch). Renato Berta et Jean-Marie Charuau: Photogrammes. Grasset, Paris 2021.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Träger des Marburger Kamerapreises Kategorie:Träger des Schweizer Filmpreises Kategorie:César-Preisträger Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1945 Kategorie:Mann