Jacke wie Hose ist eine DDR-Filmkomödie von 1953. In der DEFA-Produktion geht es um den Wettbewerb von männlichen und weiblichen Arbeitern in einem Stahlwerk. Am Ende gibt es neue Ideen zur körperlichen Erleichterung der Tätigkeiten.

Handlung Ein neuer Ministeriumsbeschluss sieht vor, dass Frauen eines Stahlwerkes nicht an Stahlpressen mit über 250 Kilogramm arbeiten dürfen. Dies stößt bei den Frauen auf Widerstand, die der Meinung sind, sie könnten diese Arbeit genauso gut machen wie die Männer. Um dies zu beweisen, rufen die Frauen einen Wettbewerb zwischen männlichen und weiblichen Arbeitern aus.

Die Männer sind siegesgewiss, da sie sich auf ihre körperliche Kraft verlassen. Die Frauen jedoch setzen ihren Kopf ein. Sie entwickeln eine neue Karre, mit der die glühenden Eisenstücke auf Schienen zur Presse gebracht werden können. So gewinnen sie den Wettbewerb und erhalten großen Respekt ihrer männlichen Kollegen. Aufgrund der neu geschaffenen Arbeitserleichterung wird der Beschluss durch das Ministerium wieder aufgehoben.Details zum Film auf defa-stiftung.de

Hintergrund Der Film wurde im Studio Babelsberg gedreht. Die Außenaufnahmen entstanden in der Maxhütte sowie in deren Umgebung. Es singt der Chor der Maxhütte.Alfred Bauer: Deutscher Spielfilm Almanach. Band 2: 1946–1955, S. 338 f. Mit Ruth Maria Kubitschek und Edwin Marian haben zwei später im Westen viel beschäftigte Darsteller ihre allerersten Schauspielauftritte.

Veröffentlichungen Die Kinopremiere war am 30. April 1953 im Berliner Kino Babylon.

Literatur „ Das zweite Leben der Filmstadt Babelsberg, DEFA-Spielfilme 1946–1992“ ISBN 978-3-89487-175-8 „Lexikon des Internationalen Films“, Rowohlt Verlag Reinbek, 1995, ISBN 978-3-499-16357-9 (Seite 2791)

Weblinks

Kinoplakat auf flimmerkiste.bplaced.net Jacke wie Hose bei der DEFA-Stiftung

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 1953 Kategorie:DDR-Film Kategorie:Schwarzweißfilm Kategorie:Filmkomödie Kategorie:Arbeit im Film