mini|hochkant|Sven Viktor Helander, Foto Sven Viktor Helander (* 12. August 1839 in Göteborg, Schweden; † 11. September 1901 in Düsseldorf) war ein schwedischer Genremaler der Düsseldorfer Schule, Büchersammler und schwedisch-norwegischer Konsul in Düsseldorf.

Leben mini|Die Auswanderer, Schwarz-Weiß-Abbildung eines Gemäldes von Viktor Helander Helander war der Sohn des Göteborger Großhändlers Carl Viktor Helander (1812–1894) und dessen Ehefrau Carolina Maria (geborene Wallin). Er studierte 1857 an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen und 1857 bis 1861 an der Kunstakademie Stockholm. Nach 1861 ging er nach Düsseldorf und nahm dort Privatunterricht bei dem Schweizer Genremaler Benjamin Vautier. Von 1862/1863 bis zu seinem Tod war Helander Mitglied des Düsseldorfer Künstlervereins Malkasten.Bettina Baumgärtel, Sabine Schroyen, Lydia Immerheiser, Sabine Teichgröb: Verzeichnis der ausländischen Künstler und Künstlerinnen. Nationalität, Aufenthalt und Studium in Düsseldorf. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2011, ISBN 978-3-86568-702-9, Band 1, S. 431 1874 heiratete er Ida Emilie Bertha Schulz, geborene Möller (1834–1910), die Witwe des Essener Kaufmanns und Fabrikanten Eduard Schulz (1821–1866). Ab 1878 wirkte er als schwedisch-norwegischer Konsul für die Rheinprovinz und die Provinz Westfalen.Adreßbuch der Oberbürgermeisterei Düsseldorf, 1888, S. 88 Als solcher residierte er 1879 in der Goltsteinstraße 11 in Düsseldorf.Adreßbuch der Oberbürgermeisterei Düsseldorf, 1879, S. 40 Die Stockholmer Akademie nahm ihn als Agré auf.Albert Cederblad: Göteborg. Skisserade Skildringar af Sveriges andra stad i våra dagar. Göteborg 1884, S. 17 (runeberg.org).

Helander schuf Porträts und Genrebilder im Stil der Düsseldorfer Schule. Sein weiteres Interesse galt der Buchkunst. Seine Stieftochter Ida (1863–1917), ab 1888 Ehefrau des Dürener Industriellen Guido Schoeller (1850–1898),Sohn des Industriellen Felix Heinrich Schoeller führte er an die Bibliophilie heran.Zeitschrift für Bücherfreunde. Velhagen & Klasing, Leipzig 1918, Band 9, Teil 2, S. 241. Der Vermessungsingenieur Adolf Ferdinand Helander (1820–1905) war sein Onkel.

Literatur

Helander, släkter. In: Svenskt biografiskt lexikon. Band 18: Hallardt–Heurgren. Bonnier, Stockholm 1971, S. 554 (sok.riksarkivet.se). Helander, Sven Viktor. In: Svenska konstnärer. Biografisk handbok. Nyblom, Uppsala 1980, ISBN 91-85040-31-2, S. 180 (runeberg.org). Svenska konstnärer. Biografisk handbok. Väbo förlag, Stockholm 1987, S. 203.

Weblinks

Sven Victor Helander, Datenblatt im Portal rkd.nl (Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie)

Einzelnachweise

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