Nikolai Fjodorowitsch Saikin (, wiss. Transliteration ; * im Landkreis Fatesch, Gouvernement Kurskruss. :ru:Курская губерния; † in Witim (Jakutien)) war ein russischer Unterleutnant, Poet und Dekabrist.
Leben Nikolai, Sohn des Fatescher Gutsbesitzers Adelsmarschall Hofratruss. :ru:Надворный советник war ein Beamter 7. Ranges Fjodor Michailowitsch Saikinruss. Фёдор Михайлович Заикин, besuchte in Moskau bis 1817 drei Schulen – die des Gabriel Delesalle, des Ilja Wassiljewitsch Bordenawruss. Илья Васильевич Борденав (1781–1837) und des Wassili Stepanowitsch Krjaschewruss. :ru:Кряжев, Василий Степанович. Nach anschließendem zweijährigen Aufenthalt daheim bei den Eltern in Fatesch trat er am 24. März 1819 in die Moskauer Junkerschuleruss. :ru:Колонновожатый ein, absolvierte diese am 14. April 1821 als Fähnrich und durchlief in der Armee 1822 bis 1824 als angehender Offizier eine topographische Ausbildung. Der Unterleutnant Nikolai Saikin schloss letztere als Geodät ab. Mitunter schrieb er Gedichte.
Seit 1824 Mitglied des Südbundes der Dekabristen, wurde Nikolai Saikin am 14. Januar 1826 in Tultschyn festgenommen und am 22. Januar in die Sankt Petersburger Peter-und-Paul-Festung verbracht. Am 31. Januar wurde der Gefangene in Handschellen nach Tultschyn zurückgebracht. In dieser Region, in LinzyLinzy in Bulat Okudshawa: Der arme Awrossimow. Volk & Welt, Berlin 1971, S. 257, 11. Z.v.u. in der Nähe von BrazlawБрацлавль in Bulat Okudshawa: Der arme Awrossimow, S. 232 bei imwerden.de (russisch), auf dem Gelände eines der Güter der Bobrischtschew-Puschkins, sollte er die Stelle zeigen, an der nach den vergrabenen Dokumentenruss. :ru:Русская правда (Пестель) - Die russische Wahrheit. Verfasser: Pestel Pestels gegraben werden musste.
Nikolai Saikin wurde lebenslänglich nach Gischiginsk verbannt. Auf dem Wege dorthin wurde die Strafe auf zwanzig Jahre herabgesetzt. 1828 kam der Verbannte in Witim, seinem Sterbeort, an. Das Grab ist nicht erhalten.
Nikolai Saikins Bruder Fjodorruss. Фёдор Фёдорович Заикин (* 1809), kein Dekabrist, der in Perm als Fähnrich dienteBulat Okudshawa: Der arme Awrossimow. Volk & Welt, Berlin 1971, S. 283, 6. Z.v.u., wusste, wo Pestels Papiere vergraben waren. Nikolai hatte noch vier Brüder (Alwin (* 1804), Pawel (* 1809), Alexander (* 1810) und Michail (* 1812)) sowie zwei Schwestern (Jelisaweta und Serafima).
Weblinks Dekabristen in Witim bei 1sn.ru (russisch, mit einem Porträt) Eintrag bei Dekabristen 1825 (russisch) Eintrag bei dic.academic.ru (russisch) Eintrag bei Administration des Kursker Gebietes (russisch) Bildnis
Einzelnachweise
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