mini|Yamaguchi: Geisha Yamaguchi Soken (, gelegentlich auch Sojun gelesen, gewöhnlich Takejirō (); geb. 1759 in Kyōto; gest. 22. November 1818) war ein japanischer Maler der Maruyama-Shijō-Schule während der mittleren bis späten Edo-Zeit. Er war einer der „Zehn Bedeutenden unter Maruyama“ (, Ōmon jūtetsu).Die anderen Neun waren Genki, Nagasawa Rosetsu, Yamaato Kakurei (), Mori Tetsuzan (; 1775–1841), Yoshimura Kokei (; 1769–1836), Oku Bummei (; 1773–1813), Gessen, Nishimura Nantei (; 1775–1834) und Watanabe Nangaku (; 1776–1813).
Leben und Werk Yamaguchi studierte unter Maruyama Ōkyo und spezialisierte sich dann auf Bilder schöner Frauen. Mit der Zeit wurden „die chinesischen Schönen von Gen Ki und den japanischen Schönen von Soken“ sprichwörtlich. Er malte aber auch Landschaften, Genre-Szenen und Blumen und Vögel.
Soken stellte darüber hinaus auch illustrierte Bücher her, so 1800 das Werk mit dem Titel Yamato jimbutsu gafu (), 1804 das Werk Yamato jimbutsu gafu kōhen () und das Soken Yamato jimbutsu gafu (). Es sind Werke, die u. a. die Bräuche in der Kyōto-Gegend in einer leichten und witzigen Art darstellen. Soken wurde im Dannō-Hōrin-ji () in Kyōto begraben.
Zu seinen bekanntesten Werken gehören die zusammen mit Matsumura Keibun (; 1749–1843) gestalteten Schiebetüren-Bilder () mit dem Titel „Sommer-Herbst, Blumen und Vögel“ () aus dem Jahr 1813, die sich im Nezu-Museum befinden.
Bilder
Anmerkungen
Literatur Tazawa, Yutaka: Yamaguchi Soken. In: Biographical Dictionary of Japanese Art. Kodansha International, 1981, ISBN 0-87011-488-3. Laurance P. Roberts: Soken. In: A Dictionary of Japanese Artists. Weatherhill, 1976, ISBN 0-8348-0113-2.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Maler (Japan) Kategorie:Japaner Kategorie:Geboren 1759 Kategorie:Gestorben 1818 Kategorie:Mann