Die Liste beinhaltet Grenzkirchen und Zufluchtskirchen, die an der Grenze zu Schlesien standen und von evangelischen Schlesiern besucht wurden.
Grenzkirchen waren evangelische Kirchen, die nach dem Dreißigjährigen Krieg in sächsischen und brandenburgischen Orten errichtet wurden, welche in unmittelbarer Nähe zu den von der Rekatholisierung betroffenen Ländern Schlesien und Böhmen lagen.
Zufluchtskirchen waren bestehende Kirchen in evangelischen Landesteilen, die in der Nähe der damaligen Grenze zu katholischen Gebieten in Schlesien lagen.
Viele dieser ursprünglich evangelischen Kirchen sind zerstört. Die noch existierenden Kirchengebäude wurden oft umgewidmet und werden jetzt meist als römisch-katholische Pfarrkirchen benutzt.
Abkürzungen: KS = Kurfürstentum Sachsen OL = Markgrafschaft Oberlausitz NL = Markgrafschaft Niederlausitz KB = Kurfürstentum Brandenburg KP = Königreich Polen HW = Herzogtum Wohlau HL = Herzogtum Liegnitz HB = Herzogtum Brieg HO = Herzogtum Oels G = Grenzkirche Z = Zufluchtskirche