Irmgard Kootes (* 11. September 1943 in Wilhelmshaven) ist eine deutsche Schauspielerin bei Bühne und Fernsehen.
Leben und Wirken Kootes erhielt ihre künstlerische Ausbildung in den frühen 1960er Jahren an der Folkwangschule in Essen und gab in dieser Stadt auch ihren Einstand am Theater. Weitere Bühnenverpflichtungen führten die Blondine nach Bielefeld, Celle, wo man sie am Schloßtheater u. a. in Heinrich Manns Das Strumpfband (Dezember 1965)Irmgard Kootes auf zeit.de sah, und Hamburg. Hier landete Kootes einen ersten größeren Erfolg in dem Musical Heimweh nach St. Pauli, in dem sie auch ihr gesangliches Talent unter Beweis stellen konnte. Mit dem Western-Musical Prairie-Saloon ging sie an Freddy Quinns Seite 1968 auf Tournee.Irmgard Kootes auf freddy-quinn-archiv.at/theater Anschließend, in den frühen 1970er Jahren, folgte sie einem Ruf an die Städtischen Bühnen von Frankfurt am Main.
Seit 1967 wurde Irmgard Kootes auch für eine Reihe von Fernsehspielen und als Gast in Serien wie Stahlnetz, Stewardessen, Alle Hunde lieben Theobald und Detektivbüro Roth verpflichtet. Dort verkörperte sie attraktive junge Damen, ohne allerdings größeren Eindruck zu hinterlassen. 1968 wirkte Kootes auch in der niederländischen Serie De Glazen Stad (Die gläserne Stadt) mit.Irmgard Kootes auf televisieserie.com Irmgard Kootes hat auch für den Schulfunk des NDR gearbeitet. Seit Mitte der 1980er Jahre verliert sich ihre Spur.
Filmografie 1967: Im Flamingo-Club 1967: Ein Fall für Titus Bunge: Das Baby mit dem Leberfleck 1968: Stahlnetz: Ein Toter zuviel 1968: ’S Wiesenhendl 1969: Alle Hunde lieben Theobald 1969: Der ewige Gatte 1969: Stewardessen 1970: Die Kriminalnovelle 1970: Die Journalistin 1973: Die Reise nach Mallorca 1974: Madame Pompadour 1977: Café Hungaria 1982: St. Pauli-Landungsbrücken 1986: Detektivbüro Roth
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Einzelnachweise
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