Wilhelm Garvens, vollständiger Name Friedrich Wilhelm Eduard Garvens (* 10. Juli 1815 in Hamburg; † 14. April 1897 ebenda)Heinz Schuler: Musik und Freimaurerei. Studien, Fakten, Biographien ( = Taschenbücher zur Musikwissenschaft, Bd. 141), Wilhelmshaven: Florian Noetzel, 2000, ISBN 978-3-7959-0788-4 und ISBN 3-7959-0788-8, S. 166 u.ö.: Vorschau über Google-BücherDavon abweichend nennt die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) das Todesjahr 1899; vergleiche die Angaben der DNB war ein deutscher Bühnen- und KonzertsängerVergleiche die Angaben des Staatsarchivs in der Stimmlage Tenor sowie Gesangslehrer, Dirigento.V.: Neuer Theater-Almanach für das Jahr 1897. Theatergeschichtliches Jahr- und Adressenbuch, Bd. 8, Hrsg.: Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger, Berlin: F. A. Günther, 1897, S. 210; Vorschau über Google-Bücher und Freimaurer.
Leben Familie Friedrich Wilhelm Eduard Garvens wurde 1815 in Hamburg geboren als viertes von fünf Kindern des aus Aerzen stammenden Hamburger Papierhändlers und Kaufmanns Wilhelm Hermann August Garvens (* 1. Juli 1768 in Aerzen; † in Hamburg) und der aus Lenzen stammenden Johanne Friederike Sophia, geborene Deter (* 27. Mai 1785 in Lenzen; 20. Januar 1870 in Hamburg).„Dirk Meyer aus Wolfhagen“: Wilhelm Hermann August Garvens nebst Querverweisen auf der Seite des Vereins für Computergenealogie in der Bearbeitung vom 2. Juni 2013, zuletzt abgerufen am 17. August 2017
Werdegang Garvens wurde zwischen 1837 und 1839 von Adolf Bernhard Marx in Berlin musikalisch ausgebildet. Das gleichzeitige Medizinstudium schloss er 1841 in Halle (Saale) mit der Promotion zum Dr. med. ab. 1842 gründete er in Würzburg die Liedertafel, welche aus mehreren VorgängerorganisationenSybille Grübel: Zeittafel zur Geschichte der Stadt von 1814–2006. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt Würzburg. 4 Bände, Band I-III/2, Theiss, Stuttgart 2001–2007; III/1–2: Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert. Band 2, 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 1225–1247; hier: S. 1228. hervorging. Von 1843 bis 1852 wirkte er in Bayern und Österreich als Bühnensänger mit der Stimmlage Tenor, daneben war er zeitweise Chormeister des Männergesangsvereins in Graz. 1852 kehrte Garvens nach Hamburg zurück, wo er als Gesangslehrer arbeitete. 1855 gründete er in Hamburg die „Akademie Dr. Garvens“, an der Gesangsunterricht für Männerstimmen erteilt wurde. Dort entstand 1858 das doppelt besetzte „Quartett Dr. Garvens“ unter seiner Leitung.Bartholf Senff (Hrsg.): Signale für die musikalische Welt, 28. Jahrgang, Leipzig 1870, S. 322. Er gehörte der Hamburger Freimaurerloge Absalom zu den drei Nesseln an.
Garvens wurde in der Familiengrabstätte auf dem Friedhof Ohlsdorf beigesetzt. Sie befindet sich im Planquadrat Z 19 direkt an der Waldstraße.
Archivalien Archivalien von und über Wilhelm Garvens finden sich beispielsweise im Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg als „Zeitungsausschnittsammlung“ unter der Archivaliensignatur Staatsarchiv Hamburg, 731-8_A 757 Garvens, Wilhelm.
Weblinks Garvens, Wilhelm, Dr. (Bühnen- und Konzertsänger, geb. 10.06.1815 Hamburg, gest. 14.04.1897) auf der Seite der Deutschen Digitalen Bibliothek
Anmerkungen
Einzelnachweise
Kategorie:Opernsänger Kategorie:Tenor Kategorie:Gesangspädagoge Kategorie:Dirigent Kategorie:Musiker (Hamburg) Kategorie:Darstellender Künstler (Hamburg) Kategorie:Freimaurer (19. Jahrhundert) Kategorie:Freimaurer (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1815 Kategorie:Gestorben 1897 Kategorie:Mann