Bella Polini (eigentlich Bella Gräfin Habdank von Skoroszewska; * 13. Dezember 1896 in Inowrazlaw, Deutsches Reich; † nach 1933vgl. Eintrag im Deutschen Bühnen-Jahrbuch: Theatergeschichtliches Jahr- und Adressbuch, 1933.) war eine deutsche Stummfilmschauspielerin.
Leben und Wirken Die deutsch-polnischem Adel entstammende Bella Polini wuchs bis zu ihrem 17. Lebensjahr auf dem gräflichen Landgut ihrer Großeltern auf. Auf Schloss Carolewa bei Punitz erhielt sie Privatunterricht und ließ sich bei dem Regisseur Stanislaw Fischer nach Vilnius künstlerisch fortbilden. Nach einigen wenigen Theatererfahrungen als Gastspielkünstlerin mit selbstverfassten Einaktern wurde sie zu Beginn der 1920er Jahre für den Film entdeckt und erhielt mehrere Rollen in Produktionen von und mit Harry Piel. Zudem spielte sie im Märchenstummfilm Hans im Glück in der Regie von Alf Zengerling die Mutter der Titelfigur. Filmreisen führten sie nach Österreich, Italien, Schweiz, Tschechoslowakei und Dalmatien. Nach nur wenigen Jahren verschwand Bella Polini wieder aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit. Sterbedatum und Sterbeort sind derzeit unbekannt.
Filmografie 1920: Der Bucklige und die Tänzerin 1920: Der Verächter des Todes 1920: Das Gefängnis auf dem Meeresgrunde 1920: Der schwarze Graf 1921: Morast 1921: Das grüne Zimmer 1921: Liebes-Hintertreppen 1921: Die Brillantenmieze (2 Teile) 1922: Die Kartenlegerin 1922: Die rote Marianne (auch Drehbuch) 1926: Dürfen wir schweigen? 1928: Hans im Glück
Literatur Kurt Mühsam, Egon Jacobsohn: Wie ich zum Film kam. Lexikon des Films. Verlag der Lichtbildbühne, Berlin 1926, S. 142 f.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Stummfilmschauspieler Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1896 Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert Kategorie:Frau