mini|Das Logo von Baschi Baschi (* 6. September 1986 in Gelterkinden, Kanton Basel-Landschaft; bürgerlich Sebastian Bürgin) ist ein Schweizer Popsänger. Er wurde bekannt durch die erste Staffel der Castingshow MusicStar, die zwischen November 2003 und März 2004 im Programm des Schweizer Fernsehens ausgestrahlt wurde. Obwohl er damals als Sechstplatzierter frühzeitig ausgeschieden war, war er von der Plattenfirma Universal unter Vertrag genommen worden.

Leben Im März 2013 trennte sich Baschi von seiner langjährigen Freundin Katy Winter.Trennung: Sie sind kein Paar mehr! In: Schweizer Illustrierte. 20. März 2013, abgerufen am 21. März 2013. Seit August 2021 ist Baschi verheiratet mit Alana Netzer, der Tochter von Günter Netzer. In: Schweizer Illustrierte. 28. August 2021.

Karriere mini|Mario Lang und Baschi (ganz links) bei der Verleihung des Amadeus Austrian Music Award in der Halle des Gasometer B in Wien Seine erste Single Diis Lied startete etwas unglücklich in die Charts: Da ex libris die Single für 3.90 CHF verkaufte – 10 Rappen zu wenig, um die Aufnahmekriterien für die Schweizer Charts zu erfüllen – stieg Diis Lied mit den übrigen Verkäufen nur auf Rang 29 ein. Mit den verkauften Singles von ex libris hätte Diis Lied Platz 3 erreicht. Die folgenden Singles waren wesentlich erfolgreicher. Sein erstes Album Baschi hat wie das zweite Irgendwie Held Gold-Status erreicht. Das dritte Album Fürs Volk erlangte Platin-Status.

Baschi war 2006 Teilnehmer der Doku-Soap Der Match des Schweizer Fernsehens, in der achtzehn prominente Schweizer unter der Anleitung eines professionellen Trainerteams ein einwöchiges Fussball-Trainingslager absolvierten. Er steuerte mit Bring en hei den Titelsong zur Sendung bei. Das von Roman Camenzind, Baschi und Hank Merk geschriebene Lied weist aufgrund des einfachen Refrains Ähnlichkeiten mit Three Lions. In: DRS 3. von The Lightning Seeds auf und beschreibt die Leidenschaft eines Fans zum Fussball. Der Song ging auf Platz 1 der Schweizer Single-Hitparade, hat Doppelplatin-Status erreicht und wurde 60'000 Mal verkauft.Veröffentlichungsinformationen zu «Bring en hei» bei hitparade.ch.

Ab 10. April 2007 sendete das Schweizer Fernsehen die Doku-Soap Baschi National. Sie sollte aufzeigen, was es alles braucht, um den Musiker-Traum zu leben, indem Szenen aus seinem privaten und beruflichen Alltag eingefangen wurden. Parallel dazu wurde die Single Wenn das Gott wüsst veröffentlicht, deren Text sogleich zu heftigen Kontroversen führte. Mit Platz 3 von Wenn das Gott wüsst in der Schweizer Hitparade ist Baschi der einzige Mundartkünstler der je drei Top-3-Hits landen konnte. Die Single Fürs Volk wurde nur digital veröffentlicht, stieg am 20. Mai 2007 in die Schweizer Single-Hitparade ein (Höchstposition 18). Das Album Fürs Volk stieg am 3. Juni 2007 auf Platz 1 der Schweizer Hitparade ein. Baschi arbeitete bisher bei allen drei Alben mit dem Schweizer Musikproduzenten Roman Camenzind zusammen.

Der am 2. Mai 2008 als Remix-Version erschienene Song Bring en hei wurde als EM-Song der Schweizer Fussballnationalmannschaft ausgewählt und von dem Österreicher Mario Lang und dem Deutschen Oliver Pocher adaptiert. Am 18. April 2008 trat Baschi mit Lang beim Amadeus Austrian Music Award auf und interpretierte mit ihm eine Mischversion des Songs. Am 2. November 2008 war Baschi in der Sendung Die grössten Schweizer Hits mit seinem Song Bring en hei nach der Qualifikationsrunde in der Kategorie „Jung & Alt“ in der Finalsendung der dritten Staffel. Anfang 2010 kam er mit dem hochdeutsch gesungenen Lied Unsterblich auch in die deutschen Charts. Das Lied gehört zum Soundtrack des Films Zweiohrküken und läuft im Abspann. Sein erstes hochdeutsches Album Auf großer Fahrt war ursprünglich für Juni 2010 geplant. Veröffentlicht wurde aber im September 2010 zunächst nur eine Version in Schweizerdeutsch. Im Dezember 2010 wurde ein weiteres schweizerdeutsches Album Neui Wält veröffentlicht. Im Mai 2011 folgte dann die Ausgabe von Auf großer Fahrt in Hochdeutsch.

2015 veröffentlichte er sein siebtes Studioalbum Zwüsche dir und mir. Die Veröffentlichung erfolgte ohne Singleauskopplung.

Am 7. September 2019 erschien das achte Studioalbum von Baschi 1986. Begleitet wurde die Veröffentlichung mit den Singles Wenn dWält 1986, Magie, Meerjungfrau und LSG.

Das neunte Album Wenn s Läbe drzwüsche chunt erschien am 15. September 2023. Im April 2023 erschien die Leadsingle Applaus und markierte den Start der neuen Ära für Baschi. Weitere Singles wie Müntschi, Ehrlich, So liecht und Spinner folgten bis im Mai 2024.

Trivia 2020 gewann Baschi die erste Staffel von The Masked Singer Switzerland als Murmeltier. 2023 war er Teilnehmer der 4. Staffel von Sing meinen Song – Das Schweizer Tauschkonzert. Im Animationsfilm Zoomania, der 2016 in die Kinos kam, lieh er dem Chauffeur Manchas die deutsche Stimme. In der Musicalverfilmung Ewigi Liebi unter der Regie von Pierre Monnard spielte er 2026 einen Musikproduzenten in den 1990er-Jahren. Eine aus der Zukunft stammende Figur versucht ihm dabei seinen späteren Hit Bring en hei schmackhaft zu machen – er räumt dem Song jedoch keinerlei Potenzial ein.

Diskografie

Alben

EPs / Kompilationen 2021: Mundart Klassiker von Baschi 2021: Roadtrip (EP) 2021: Liebe für immer 2022: Gute Laune

Singles

Weitere Singles 2013: Philadelphia 2018: Meerjungfrau 2018: Magie 2022: Live Your Life 2022: Walzer in Wien 2023: Applaus 2023: Ehrlich 2024: Spinner

Gastbeiträge 2016: Di ganz Nacht (mit Jizelle)

Auszeichnungen und Nominierungen Auszeichnungen 2004: Prix Walo – Kategorie: «Bester Newcomer» 2021: Swiss Influencer Awards – Kategorie: «Music» 2024: Swiss Music Awards – Kategorie: «Best Male Act»

Nominierungen 2008: Swiss Music Awards – Kategorie: «Best Song National» (für Wenn Gott das wüsst) 2008: Swiss Music Awards – Kategorie: «Best Album Pop/Rock National» (für Für’s Volk) 2010: Swiss Music Awards – Kategorie: «Best Song National» (für Stahn uf mit Bligg, Ritschi, Seven & Stress) 2012: Swiss Music Awards – Kategorie: «Best Album Pop/Rock National» (für Neui Wält) 2024: Swiss Music Awards – Kategorie: «Best Male Act»

Weblinks

Website von Baschi Diskografie auf hitparade.ch mit Hitparadenklassierungen von SF zwei mit Sende-Videos im RealVideo-Format Baschi goes Germany. In: TIKonline.de. 13. April 2011 (mit Fotos und Videos) Sebastian Bürgin in der Internet Movie Database (englisch)

Einzelnachweise

Kategorie:Popsänger Kategorie:Musiker (Schweiz) Kategorie:Teilnehmer an MusicStar Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1986 Kategorie:Mann Kategorie:Teilnehmer bei The Masked Singer Switzerland