center|350x260pxAm 15. November 1958 stirbt der US-amerikanische Schauspieler Tyrone Power.

Ereignisse 15. Januar: Die deutsche Filmkomödie Das Wirtshaus im Spessart von Kurt Hoffmann wird uraufgeführt. 29. Januar: Der bereits im Vorjahr mit dem Louis-Delluc-Preis ausgezeichnete französische Kriminalfilm Fahrstuhl zum Schafott von Louis Malle mit Jeanne Moreau in der Hauptrolle erlebt seine Uraufführung. 9. Mai: In San Francisco wird Alfred Hitchcocks Thriller Vertigo mit James Stewart und Kim Novak in den Hauptrollen uraufgeführt. Der Film erhält gemischte Kritiken. 28. August: In Frankfurt am Main wird Rolf Thieles Kinofilm Das Mädchen Rosemarie uraufgeführt, die Aufarbeitung des Todes der Prostituierten Rosemarie Nitribitt. Mit ihrer realen Lebensgeschichte weist das Filmkunstwerk wenig Zusammenhänge auf. 16. Dezember: Franz Peter Wirths Film Helden mit den Hauptdarstellern O. W. Fischer und Liselotte Pulver wird in Hamburg erstmals gezeigt. Anlässlich des Internationalen Filmfestivals von Locarno findet die Uraufführung Claude Chabrols Die Enttäuschten statt. Dieser Film gilt als erstes Werk der Nouvelle Vague. Zum zweiten Mal führt die Jugendzeitschrift BRAVO die Leserwahl zum BRAVO Otto durch. Bei den männlichen Filmstars gewinnt den Otto in Gold Horst Buchholz, Silber geht an O. W. Fischer und Bronze an Rock Hudson. Die beliebtesten weiblichen Filmstars des Jahres waren Romy Schneider vor der Vorjahressiegerin Maria Schell und Ruth Leuwerik.

Erfolgreichste Filme Top 10 in Deutschland Die zehn erfolgreichsten Filme an den deutschen Kinokassen nach Besucherzahlen:

Platz Besucher 1. Die Brücke am Kwai 14.500.000 2. Das Wirtshaus im Spessart 11.250.000 3. Der Pauker 10.626.000 4. Wenn die Kraniche ziehen 9.771.000 5. Die zehn Gebote 9.636.000 6. Helden 9.424.000 7. Wenn die Conny mit dem Peter 8.660.000 8. Das Mädchen Rosemarie 8.500.000 9. Peter Voss, der Millionendieb 8.190.000 10. Die Trapp-Familie in Amerika 7.988.000

Top 10 in den USA Die zehn erfolgreichsten Filme an den US-amerikanischen Kinokassen nach Einspielergebnis. Platz Filmtitel Einspielergebnis in US-Dollar 1. South Pacific 6.300.000 2. Auntie Mame 9.100.000 3. Cat on a Hot Tin Roof 7.660.000 4. No Time for Sergeants 7.500.000 5. Gigi 6.500.000 6. The Vikings 6.000.000 7. The Young Lions 4.480.000 8. The Inn of the Sixth Happiness 4.400.000 9. Some Came Running 4.245.000 10. Indiscreet 3.600.000 Filmpreise

Golden Globe Award

Am 22. Februar werden im Cocoanut Grove in Los Angeles die Golden Globe verliehen.

Bestes Drama: Die Brücke am Kwai von David Lean Bestes Musical: Die Girls von George Cukor Bester Schauspieler (Drama): Alec Guinness in Die Brücke am Kwai Beste Schauspielerin (Drama): Joanne Woodward in Eva mit den drei Gesichtern Bester Schauspieler (Musical/Komödie): Frank Sinatra in Pal Joey Beste Schauspielerin (Musical/Komödie): Kay Kendall und Taina Elg in Die Girls Bester Nebendarsteller: Red Buttons in Sayonara Beste Nebendarstellerin: Elsa Lanchester in Zeugin der Anklage Bester Regisseur: David Lean für Die Brücke am Kwai Cecil B. DeMille Award: Buddy Adler

Vollständige Liste der Preisträger

Academy Awards

Die Oscarverleihung findet am 26. März im RKO Pantages Theatre in Los Angeles statt. Präsentatoren sind: James Stewart, David Niven, Jack Lemmon, Rosalind Russell und Bob Hope.

Bester Film: Die Brücke am Kwai von David Lean Bester Hauptdarsteller: Alec Guinness in Die Brücke am Kwai Beste Hauptdarstellerin: Joanne Woodward in Eva mit den drei Gesichtern Bester Regisseur: David Lean für Die Brücke am Kwai Bester Nebendarsteller: Red Buttons in Sayonara Beste Nebendarstellerin: Miyoshi Umeki in Sayonara Beste Musik: Malcolm Arnold für Die Brücke am Kwai Bester fremdsprachiger Film: Die Nächte der Cabiria von Federico Fellini

Vollständige Liste der Preisträger

Internationale Filmfestspiele von Cannes 1958

Das Festival in Cannes findet vom 2. Mai bis zum 18. Mai statt. Die Jury wählt folgende Preisträger aus:

Goldene Palme: Die Kraniche ziehen von Michail Kalatosow Bester Schauspieler: Paul Newman in Der lange heiße Sommer Beste Schauspielerin: das weibliche Schauspielensemble aus Nahe dem Leben Bester Regisseur: Ingmar Bergman für Nahe dem Leben Jury Spezialpreis: Mein Onkel von Jacques Tati

Internationale Filmfestspiele Berlin 1958

Das Festival in Berlin findet vom 27. Juni bis zum 8. Juli statt. Die Jury unter Präsident Frank Capra wählt folgende Preisträger aus:

Goldener Bär: Wilde Erdbeeren von Ingmar Bergman Bester Schauspieler: Sidney Poitier in Flucht in Ketten Beste Schauspielerin: Anna Magnani in Wild ist der Wind Bester Regisseur: Tadashi Imai für Mitsuko – Geschichte einer jungen Liebe

Filmfestspiele von Venedig

Das Festival in Venedig findet vom 24. August bis zum 7. September statt. Die Jury wählt folgende Preisträger aus:

Goldener Löwe: Muhomatsu no issho von Hiroshi Inagaki Bester Schauspieler: Alec Guinness in Des Pudels Kern Beste Schauspielerin: Sophia Loren in Die schwarze Orchidee

Deutscher Filmpreis

Bester Film: Nachts, wenn der Teufel kam Beste Regie: Robert Siodmak für Nachts, wenn der Teufel kam Beste Hauptdarstellerin: Liselotte Pulver für Das Wirtshaus im Spessart Bester Hauptdarsteller: Hannes Messemer für Nachts, wenn der Teufel kam Beste Nebendarstellerin: Annemarie Düringer für Nachts, wenn der Teufel kam Bester Nebendarsteller: Werner Peters für Nachts, wenn der Teufel kam

British Film Academy Award

Bester Film: Die Brücke am Kwai von David Lean Bester britischer Darsteller: Alec Guinness für Die Brück am Kwai Bester ausländischer Darsteller: Henry Fonda für Die zwölf Geschworenen Beste britische Darstellerin: Heather Sears für Esther Costello Beste ausländische Darstellerin: Simone Signoret für Die Hexen von Salem (Hexenjagd)

Étoile de Cristal

Bester Film: Der Mann, der sterben muß von Jules Dassin Bester Darsteller: Pierre Brasseur in Die Mausefalle Beste Darstellerin: Mylène Demongeot in Die Hexen von Salem (Hexenjagd) Bester ausländischer Film: Die zwölf Geschworenen von Sidney Lumet Bester ausländischer Darsteller: Åke Grönberg in Abend der Gaukler Beste ausländische Darstellerin: Marilyn Monroe in Der Prinz und die Tänzerin

New York Film Critics Circle Award

Bester Film: Flucht in Ketten von Stanley Kramer Beste Regie: Stanley Kramer für Flucht in Ketten Bester Hauptdarsteller: David Niven in Getrennt von Tisch und Bett Beste Hauptdarstellerin: Susan Hayward in Laßt mich leben Bester ausländischer Film: Mein Onkel von Jacques Tati

National Board of Review

Bester Film: Der alte Mann und das Meer von John Sturges Beste Regie: John Ford für Das letzte Hurra Bester Hauptdarsteller: Spencer Tracy in Der alte Mann und das Meer und Das letzte Hurra Beste Hauptdarstellerin: Ingrid Bergman in Die Herberge zur 6. Glückseligkeit Bester Nebendarsteller: Albert Salmi in Bravados und Die Brüder Karamasow Beste Nebendarstellerin: Kay Walsh in Des Pudels Kern Bester fremdsprachiger Film: Apus Weg ins Leben: Auf der Straße von Satyajit Ray

Laurel Award

Bestes Action-Drama: Zwei rechnen ab von John Sturges Bester Action-Darsteller: Burt Lancaster in Zwei rechnen ab Bestes Drama: Glut unter der Asche von Mark Robson Bester dramatischer Darsteller: Marlon Brando in Die jungen Löwen Beste dramatische Darstellerin: Elizabeth Taylor in Das Land des Regenbaums Beste Komödie: Ariane – Liebe am Nachmittag von Billy Wilder Bester komödiantischer Darsteller: Glenn Ford in Geh nicht zu nah ans Wasser Beste komödiantische Darstellerin: Audrey Hepburn in Ariane – Liebe am Nachmittag Bestes Musical: Pal Joey von George Sidney Bester Musical-Darsteller: Frank Sinatra in Pal Joey Beste Musical-Darstellerin: Mitzi Gaynor in Les Girls Bester Unterhaltungsfilm: Sein Freund Jello von Robert Stevenson

Weitere Filmpreise und Auszeichnungen Directors Guild of America Award: David Lean für Die Brücke am Kwai Ernst-Lubitsch-Preis: Kurt Hoffmann, Liselotte Pulver und Wolfgang Neuss für Das Wirtshaus im Spessart Louis-Delluc-Preis: Ich, ein Neger von Jean Rouch Nastro d’Argento: Die Nächte der Cabiria von Federico Fellini und Die zwölf Geschworenen von Sidney Lumet Photoplay Award: Gigi von Vincente Minnelli (Bester Film), Tony Curtis (populärster männlicher Star), Debbie Reynolds (populärster weiblicher Star) Preis der deutschen Filmkritik: Das Mädchen Rosemarie von Rolf Thiele Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián: Eva will schlafen von Tadeusz Chmielewski (Goldene Muschel) Writers Guild of America Award: Les Girls (Bestes Musical), Die zwölf Geschworenen (Bestes Drama), Ariane – Liebe am Nachmittag (Beste Komödie), John Lee Mahin (Lebenswerk)

Geburtstage Januar bis März mini|hochkant=0.65|Holly Hunter (* 20. März)

Januar 3. Januar: Bettina Janis, deutsche Drehbuchautorin 4. Januar: Matt Frewer, US-amerikanischer Schauspieler 4. Januar: Julian Sands, britischer Schauspieler († 2023) 6. Januar: Scott Bryce, US-amerikanischer Schauspieler († 2026) 7. Januar: Linda Kozlowski, US-amerikanische Schauspielerin 9. Januar: Thomas Jauch, deutscher Regisseur 11. Januar: Hitomi Kamanaka, japanische Dokumentarfilmautorin und Regisseurin 11. Januar: Alyson Reed, US-amerikanische Schauspielerin und Tänzerin 17. Januar: Deran Sarafian, US-amerikanischer Regisseur 21. Januar: Michael Wincott, US-amerikanischer Schauspieler 25. Januar: Paulus Manker, österreichischer Schauspieler 25. Januar: Dinah Manoff, US-amerikanische Schauspielerin 26. Januar: Ellen DeGeneres, US-amerikanische Schauspielerin 29. Januar: Judy Norton-Taylor, US-amerikanische Schauspielerin

Februar 3. Februar: Piotr Sobociński, polnischer Kameramann († 2001) 9. Februar: Tony Craig, Schauspieler aus Trinidad und Tobago 18. Februar: Massimo Gaudioso, italienischer Regisseur 18. Februar: Peter Kremer, deutscher Schauspieler 19. Februar: Martin Hewitt, US-amerikanischer Schauspieler 20. Februar: James Wilby, britischer Schauspieler 21. Februar: Jack Coleman, US-amerikanischer Schauspieler 24. Februar: Mark Moses, US-amerikanischer Schauspieler

März 3. März: Miranda Richardson, britische Schauspielerin 4. März: Patricia Heaton, US-amerikanische Schauspielerin 7. März: Rik Mayall, britischer Schauspieler († 2014) 9. März: Linda Fiorentino, US-amerikanische Schauspielerin 10. März: Reza Bagher, schwedischer Regisseur 13. März: Guillermo Arriaga, mexikanischer Drehbuchautor 17. März: Christian Clemenson, US-amerikanischer Schauspieler 20. März: Holly Hunter, US-amerikanische Schauspielerin 21. März: Sabrina Le Beauf, US-amerikanische Schauspielerin 21. März: Gary Oldman, britischer Schauspieler 31. März: Tony Cox, US-amerikanischer Schauspieler 31. März: Sylvester Groth, deutscher Schauspieler

April bis Juni mini|hochkant=0.6|Michelle Pfeiffer (* 29. April) mini|hochkant=0.6|Annette Bening (* 29. Mai) mini|hochkant=0.6|Prince (* 7. Juni)

April 1. April: Robert Missler, deutscher Synchronsprecher und Schauspieler 3. April: Alec Baldwin, US-amerikanischer Schauspieler 4. April: Mary-Margaret Humes, US-amerikanische Schauspielerin 14. April: Peter Capaldi, britischer Schauspieler und Film- und Fernsehregisseur 21. April: Andie MacDowell, US-amerikanische Schauspielerin 22. April: Ken Olandt, US-amerikanischer Schauspieler und Produzent 23. April: Radu Mihăileanu, rumänischer Regisseur 26. April: Giancarlo Esposito, US-amerikanischer Schauspieler 26. April: Ingolf Lück, deutscher Schauspieler, Moderator und Comedian 29. April: Michelle Pfeiffer, US-amerikanische Schauspielerin 30. April: Charles Berling, französischer Schauspieler

Mai 1. Mai: Cecilia Peck, US-amerikanische Schauspielerin 3. Mai: Kevin Kilner, US-amerikanischer Schauspieler 5. Mai: Aurélien Recoing, französischer Schauspieler 12. Mai: Kim Greist, US-amerikanische Schauspielerin 20. Mai: Matt McCoy, US-amerikanischer Schauspieler