Trabelshof (fränkisch: Trablertshof) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Wilhelmsdorf im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern). Trabelshof liegt in der Gemarkung Ebersbach.
Geografie 0,25 km nördlich des Weilers liegen die Trabelhofteiche, 0,5 km südöstlich das Waldgebiet Bastei und nordwestlich der Buchranken. Im Westen grenzt das Waldgebiet Bettelhütlein an. Die Kreisstraße NEA 11/ERH 15 führt an Oberalbach vorbei nach Brunn (3 km südwestlich) bzw. nach Oberreichenbach (0,9 km nordöstlich).
Geschichte Der Ort wurde um 1136 als „Trageboldestorf“ erstmals urkundlich erwähnt.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Trabelshof aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-bayreuthische Fraischvogteiamt Emskirchen-Hagenbüchach aus. Der Hof hatte das bambergische Amt Herzogenaurach als Grundherrn.H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 134.
Im Geographischen statistisch-topographischen Lexikon von Franken (1802) wird der Ort folgendermaßen beschrieben:
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Trabelshof dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Oberreichenbach und der 1813 gegründeten Ruralgemeinde Oberreichenbach zugeordnet. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde es in die neu gegründete Ruralgemeinde Ebersbach umgemeindet.H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 199. Am 1. Juli 1971 wurde Trabelshof im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Wilhelmsdorf eingemeindet.
Baudenkmal Haus Nr. 1: Wohnhaus
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2020Einwohner 15 23 23 16 19 19 9 20 14 15 7 9HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1885 bis 1987 als Wohngebäude. 4 3 4 2 1 2 3 3 Quelle
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Kilian (Emskirchen) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Wilhelmsdorf (Mittelfranken) Kategorie:Weiler im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Kategorie:Ersterwähnung 1136