Karl Friedrich Horch (* 28. August 1887 in Trarbach; † 19. September 1955 in Traben-Trarbach) war ein deutscher Politiker (SPD).

Leben Horch besuchte die Volksschule und lebte als selbstständiger Winzer. Daneben war er Präsident des Arbeitergesangsvereins.

Politik Vor 1933 war Horch Führer des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold in Traben-Trarbach und Vorsitzender des SPD-Ortsvereins. Nach dem 20. Juli 1944 wurde er im Rahmen der Aktion Gitter verhaftet. Nach dem Krieg gehörte er zunächst der sogenannten "Gemeinderats-Kommission" und später dem Gemeinderat von Traben-Trarbach sowie dem Kreistag des Landkreises Zell (Mosel) an.

Vom 4. Juni 1947 bis zum 17. Mai 1951 war er Mitglied des Landtags Rheinland-Pfalz. Dort gehörte er dem agrarpolitischen Ausschuss, Ernährungs- und Versorgungsausschuss, Grenzlandausschuss, Hauptausschuss, Haushalts- und Finanzausschuss und dem sozialpolitischen Ausschuss an.

1952 zog er sich, bedingt durch eine schwere Krankheit, aus der aktiven Politik zurück. Er verstarb drei Jahre später.

Literatur Der Präsident des Landtags Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Die Stellvertreter des freien Volkes: Die Abgeordneten der Beratenden Landesversammlung und des Landtags Rheinland-Pfalz von 1946 bis 2015. 2016, ISBN 3-658-04751-8, S. 311.

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Einzelnachweise

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