Dejan Ljubičić (* 8. Oktober 1997 in WienAlexander Huber: Ljubicic: „Richtig böse war ich schon lange nicht“. kurier.at, 21. Oktober 2017, abgerufen am 30. Dezember 2017.) ist ein österreichischer Fußballspieler auf der Position eines Mittelfeldspielers. Seit Jänner 2026 steht er beim FC Schalke 04 unter Vertrag.

Karriere Verein In Wien geboren, spielte Dejan Ljubičić als Kind zuerst beim Favoritner AC. 2006 kam er in die Jugend des SK Rapid Wien. Nachdem er diverse Jugendmannschaften durchlaufen hatte, rückte er im Sommer 2015 in den Kader der Amateurmannschaft auf.

Sein Debüt für die zweite Mannschaft von Rapid gab er im Juli 2015, als er am ersten Spieltag der Saison 2015/16 gegen den FK Austria Wien II in der Startelf stand. Zu Saisonende hatte er 20 Spiele zu Buche stehen, allerdings ohne einen Torerfolg. In der folgenden Saison absolvierte er 25 Partien, in denen er drei Tore erzielte.

Im Juli 2017 erhielt Dejan Ljubičić einen Profivertrag bei Rapid, wurde aber sofort als Kooperationsspieler an den Zweitligisten SC Wiener Neustadt verliehen.Dejan Ljubicic erhält Profivertrag bis 2020. Presseaussendung von SK Rapid Wien, 7. Juli 2017, abgerufen am 30. Dezember 2017. Im selben Monat debütierte er in der zweiten Liga, als er am ersten Spieltag der Saison 2017/18 gegen die SV Ried in der Startelf stand.

Im August 2017 wurde er aufgrund des Fehlens von Maximilian Wöber ins Training der Wiener zurückbeordert, hätte aber wieder als Kooperationsspieler für Wiener Neustadt spielen können. Presseaussendung von SK Rapid Wien, 22. August 2017, abgerufen am 30. Dezember 2017. Sein erstes Spiel in der Bundesliga bestritt er am 26. August 2017 gegen den LASK. Im Wintertransferfenster der Saison 2019/20 scheiterte ein Wechsel zum MLS-Franchise Chicago Fire aufgrund einer von den Ärzten von Chicago Fire diagnostizierten Kreuzbandverletzung. Beim SK Rapid Wien wurde nach einhergehender Untersuchung diese Einschätzung nicht geteilt. In vier Spielzeiten bei den Profis von Rapid absolvierte der Defensiv-Allrounder insgesamt 101 Bundesligapartien, in denen er sechs Tore erzielte. In der Saison 2020/21 war er Kapitän der Wiener.

Zur Saison 2021/22 wechselte er nach Deutschland zum 1. FC Köln, bei dem er einen bis Juni 2025 laufenden Vertrag erhielt. fc.de, am 26. April 2021, abgerufen am 26. April 2021 Mit den Kölnern stieg er 2024 aus der Bundesliga ab. In der Saison 2024/25 schaffte er mit dem Verein den direkten Wiederaufstieg, anschließend verließ er Köln aber per Vertragsende.

Zur Saison 2025/26 wechselte er nach Kroatien zum Vizemeister Dinamo Zagreb.Dejan Ljubičić potpisao za Dinamo gnkdinamo.hr, am 17. Juni 2025, abgerufen am 17. Juni 2025 Bis Ende Dezember 2025 absolvierte Ljubičić 15 Ligapartien für Zagreb, davon zwölfmal in der Startelf, in der Europa League hatte er 7 Startelf-Einsätze und erzielte 2 Tore.Dejan Ljubicic. Detaillierte Leistungstabelle. transfermarkt.de, abgerufen am 24. Jänner 2025

Ende Jänner 2026 wechselte Ljubičić zu dem deutschen Zweitligisten FC Schalke 04 und unterschrieb einen Vertrag bis 2028.Offiziell! Schalke holt Ljubicic – Rückennummer, Zitate, Details. Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 27. Jänner 2026, abgerufen am 27. Jänner 2026

Nationalmannschaft Ljubičić absolvierte im Juni 2014 gegen Serbien sein einziges Spiel für die österreichische U-17-Auswahl. Zwischen April und Mai 2015 kam er zu drei Einsätzen für die U-18-Mannschaft.

Im Oktober 2015 absolvierte er gegen die Schweiz sein erstes von zwei Spielen für die U-19-Mannschaft. Im Oktober 2017 debütierte er gegen Armenien für die U-21-Auswahl. Im März 2021 wurde er erstmals in den Kader der A-Nationalmannschaft berufen.Franco Foda nominiert Großkader oefb.at, am 16. März 2021, abgerufen am 16. März 2021 Im Oktober 2021 debütierte er schließlich im Nationalteam, als er in der WM-Qualifikation gegen die Färöer eingewechselt wurde.

Nach knapp drei Jahren ohne Nominierung – Ljubičić war zuletzt im Oktober 2023 Teil des ÖFB-Teams – wurde er im Juni 2026 als Ersatz für den verletzten Christoph Baumgartner in den Kader für die Weltmeisterschaft 2026 berufen.Ralf Rangnick nominiert Dejan Ljubicic für Österreichs WM-Aufgebot nach derstandard.at, am 10. Juni 2026, abgerufen am 11. Juni 2026

Persönliches Ljubičićs Eltern sind bosnische Kroaten, die vor dem Krieg nach Österreich flohen. Sein Vater Zoran spielte als Stürmer unter anderem für den SKN St. Pölten.Zoran Ljubicic. transfermarkt.at, abgerufen am 30. Dezember 2017. Sein Bruder Robert (* 1999) ist ebenfalls Fußballspieler. Dejan Ljubičić wuchs in Pressbaum und in Wien auf.

Titel Deutscher Zweitligameister und Aufstieg in die Bundesliga (2): 2025 (1. FC Köln), 2026 (FC Schalke 04)

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Fußballnationalspieler (Österreich) Kategorie:Fußballspieler (SK Rapid Wien) Kategorie:Fußballspieler (1. Wiener Neustädter SC, 2008) Kategorie:Fußballspieler (1. FC Köln) Kategorie:Fußballspieler (Dinamo Zagreb) Kategorie:Fußballspieler (FC Schalke 04) Kategorie:Teilnehmer an einer Fußball-Weltmeisterschaft (Österreich) Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1997 Kategorie:Mann