Peter Lechelt (geboren 26. Juli 1955 in Hannover;Sabine Walter: Peter Lechelt. Bildhauer. In dies.: Calenberger Land. Bürger unserer Zeit ( = Edition Profile), Bd. 1, Olbersdorf: Peter Becker Verlag, 2015, ISBN 978-3-940221-32-2, S. 216–217 gestorben 27. Dezember 2025)Peter Lechelt, mit einer Fotografie illustrierte Traueranzeige in der Deister- und Weserzeitung vom 10. Januar 2026 auf der Seite trauer-ndz.de, zuletzt abgerufen am 10. April 2026 war ein deutscher Bildhauer.
Leben Nach seinem Schulbesuch durchlief Peter Lechelt ab 1972 eine Ausbildung zum Steinmetz und schuf bis 1978 erste kunsthandwerkliche Arbeiten.o.V.: Peter Lechelt / „Himmelsleiter -Lebensstufenturm“ / 11.09. - 17.11.2002 auf der Seite leinekunst.de [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 16. Juli 2017 In diesen Jahren gründete er das auf den hannoverschen Stadtteil Ricklingen bezugnehmende „Ricklinger Werkhaus“.
Ab 1979 besuchte Lechelt in Braunschweig die dortige Hochschule für Bildende Künste und erhielt nach 8 Semestern eine Fortbildung als Meisterschüler. Im Anschluss gründete er nach einem Besuch des Künstlerhofes in Groß Hegesdorf dort die Kunstschule Noa Noa.
1984 organisierte Peter Lechelt das „Malhauer Symposion“ am Waterlooplatz in Hannover.
mini|hochkant|Papagena in Barsinghausen Der zeitweilige „Stadtbildhauer“ von Barsinghausen konnte dort auch seine „Lieblingsfigur“ als Kunst im öffentlichen Raum aufstellen: die Papagena aus Wolfgang Amadeus Mozarts Oper Die Zauberflöte.
Nachdem Lechelt knapp 10 Jahre lang in Rinteln den Skulpturenpark Der Garten der geliebten Steine aufgebaut hatte, betrieb er im Jahr 2009 eine Werkstatt im „Landgrafenhaus“ am Kurpark von Bad Nenndorf, in die er zahlreiche Figuren und Skulpturen aus Rinteln versetzt hatte.
Peter Lechelt starb am 27. Dezember 2025 mit 70 Jahren.
Werke (Auswahl) 1986, im Auftrag der öffentlichen Hand in Stadthagen: „Stadtköpfe“ 1987: Werkauftrag der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schaumburg-Lippe 1990: Gestaltung des Innenhofes vom Haus Kurt Partsch, Bückeburg 1991: Denkmal zum Tag der Deutschen Einheit, Stadthagen 1992–1994: Zahlreiche Skulpturen im öffentlichen Raum von Barsinghausen; „Klosterbildhauerei“ 1994: „Direktkunstaktion“ in Hannover-Linden: „Wegweiser des Friedens“ 1993–1997: Sieben großformatige Skulpturen im Schaumburger Land 1998: „Steinzeichen“ 1998–2002: Aufbau des Skulpturenparks Der Garten der geliebten Steine in Schaumburg auf der Paschenburg 2002, mit Joy Lohmann (künstlerischer Leiter): „Himmelsleiter -Lebensstufenturm“ in der Kröpcke-Uhr, Hannover
Literatur Malhauer-Symposion. Hannover vom 22. bis 30. September 1984. Karl-Heinz Bethmann, Michael Hischer, Herbert Hundrich, Peter Lechelt, Jobst Neuschäffer, Ausstellungskatalog mit 40 überwiegend illustrierten Seiten, Lehrte [u. a.]: Ostfalia-Verlag, 1984, ISBN 3-923500-05-X
Weblinks
Website von Peter Lechelt
Einzelnachweise
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