mini|Olga Fabianowna Gnessina miniatur|Die Gnessina-Schwestern Olga, Jelena, Jewgenija, Marija und Jelisaweta Gnessina (von links) Olga Fabianowna Gnessina, nach der Heirat Alexandrowa, (, nach der Heirat ; * 1881 in Rostow am Don; † 9. März 1963 in Moskau), jüngste der fünf Gnessina-Schwestern, war eine russische Pianistin, Hochschullehrerin und Schwester des russischen Komponisten Michail Gnessin.Anna Genova: (abgerufen am 11. Juli 2017).Artikel Gnessina, Gnessin, Gnesina, Gnesin, Schwestern (abgerufen am 11. Juli 2017) im Lexikon Europäische Instrumentalistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts (Sophie Drinker Institut). (abgerufen am 11. Juli 2017).

Leben Olgas Fabianowna Gnessinas Vater war der staatlich beauftragte Rabbiner Fabian Ossipowitsch Gnessin.Еврейский мемориал: Семья Гнесиных (abgerufen am 11. Juli 2017). Ihre Mutter Bella Issajewna Fletsinger-Gnessina hatte bei Stanisław Moniuszko studiert und war Sängerin und Pianistin. Olga Fabianowna Gnessina studierte in der Klavier-Klasse ihrer Schwester Jelena an der privaten Musikschule der Schwestern J. und M. Gnessina, die ihre älteren Schwestern Jewgenija, Jelena und Marija mit Unterstützung des Mäzens Alexander Pawlowitsch Kawerin im Februar 1895 in Moskau gegründet hatten. (Die Schule wurde nach der Oktoberrevolution dank der Unterstützung Anatoli Lunatscharskis die Zweite Staatliche Moskauer Musikschule (1919), 1925 erhielt sie den Namen der Gnessina-Schwestern, und 1944 wurde sie das Gnessin-Institut.) Ihr Bruder Michail, ihre Schwestern Jewgenija, Jelena, Marija, Jelisaweta und Alexander Gretschaninow waren dort Dozenten.

1901 schloss Olga Fabianowna Gnessina ihr Studium ab und wurde nun Dozentin für Klavier an der Musikschule der Schwestern J. und M. Gnessina. Der Komponist Reinhold Glière widmete ihr Vierundzwanzig leichte Stücke für Klavier zu vier Händen op. 38 (1908).Reinhold Gliere Description of works (abgerufen am 14. Juli 2017). Im Sommer lebte sie auf ihrer Datsche.Ksenia Isaeva: A history of Russian dachas: From Anton Chekhov to the present. (abgerufen am 14. Juli 2017).

Bei Beginn des Deutsch-Sowjetischen Krieges wurde Olga Fabianowna Gnessina mit ihrer Schwester Jelisaweta nach Swerdlowsk evakuiert. Dann setzte sie ihre Lehrtätigkeit in Moskau wieder fort. Zu ihren Schülerinnen gehörte die spätere Sängerin Irina Archipowa.Irina Arkhipova Biography (abgerufen am 14. Juli 2017).

Olga Fabianowna Gnessina wurde auf dem Moskauer Nowodewitschi-Friedhof begraben.

Ehrungen Verdiente Kunstschaffende der RSFSR (1945) Ehrenzeichen der Sowjetunion (1945) Medaille „Für heldenmütige Arbeit im Großen Vaterländischen Krieg 1941–1945“

Einzelnachweise

Kategorie:Klassischer Pianist Kategorie:Hochschullehrer (Gnessin-Institut Moskau) Kategorie:Träger des Ordens Zeichen der Ehre Kategorie:Träger der Medaille „Für heldenmütige Arbeit im Großen Vaterländischen Krieg 1941–1945“ Kategorie:Russe Kategorie:Sowjetbürger Kategorie:Geboren 1881 Kategorie:Gestorben 1963 Kategorie:Frau