mini|Alexandra Kordes 2022 in Berlin, auf der Premiere ihres Films "Die Schule der magischen Tiere" Alexandra Kordes (* 1969 in Arnsberg) ist eine deutsche Filmproduzentin und Kamerafrau. Gemeinsam mit ihrer Schwester Meike Kordes betreibt sie die Kordes & Kordes Film GmbH.

Leben Alexandra Kordes wuchs in Sundern auf, in einer Familie, die dort seit Generationen lebt. Im Alter von 12 Jahren schrieb sie mit ihren Freundinnen Mirjam Müntefering und Gisela Schulte ein 120 Seiten langes Drehbuch für einen Film und schickten die ersten 20 Seiten an einen Fernsehsender. Mit 13 Jahren drehten die Freundinnen ihren ersten Film mit einer organisierten Kamera. Bis zum Studium drehten sie vier weitere Filme. Ihre Schwester Meike spielte in diesen mit und übernahm später die Organisation. Sie machte ihr Abitur am Städtischen Gymnasium Sundern.Denise Weber: Von Sundern nach Berlin mit dem Sauerland im Herzen. Heimatliebe, Ausgabe Arnsberg, Sundern, Sommer 2023, S. 54–57 Sie studierte an der Ruhr-Universität Bochum Theater-, Film und Fernsehwissenschaften, Germanistik und Psychologie. bei kordesfilm.de, abgerufen am 11. Juli 2017 Es folgten Arbeiten an ersten Kurz- und Langfilmen sowie die Inszenierung eines Theaterstücks. Sie ging für ein Praktikum bei einem Filmprojekt nach Berlin. Sie machte dann an der Hochschule für Film und Fernsehen Babelsberg ein Studium mit der Vertiefungsrichtung Kamera begann.

Gemeinsam mit ihrer Schwester Meike gründete sie 2003 die Kordes & Kordes Film.

Kordes ist Mitglied der Deutschen sowie der Europäischen Filmakademie. Sie unterrichtet seit dem Jahr 2009 als Dozentin an der Drehbuchwerkstatt München.

Filmografie (Auswahl) Produzentin 2003: Sei nicht Blök (Animations-Socialspot) 2004: Vladimir Malakhov: Suche nach Schwerelosigkeit. Ein Porträt. (Dokumentarfilm) 2005: Siehst du mich? (Fernsehfilm) 2006: Auf jüdischem Parkett (Dokumentarfilm) 2006: Sieh zu, dass du Land gewinnst 2006: Vier Minuten 2008: Morgen räum' ich auf (Fernsehfilm) 2010: Poll 2010: Der kleine Nazi (Kurzfilm) 2011: Festung 2011: Mein Bruder, sein Erbe und ich 2012: Ein Jahr nach morgen (Fernsehfilm) 2012: Rosakinder (Dokumentarfilm) 2013: Ich fühl mich Disco 2014: Polina Semionova: Primaballerina zwischen New York und Berlin (Dokumentarfilm) 2014: Agnieszka 2015: Tag der Wahrheit (Fernsehfilm) 2016: Jonathan 2016: Familie Lotzmann auf den Barrikaden (Fernsehfilm) 2018: Petting statt Pershing 2020: Das Gesetz sind wir (Fernsehfilm) 2021: Die Schule der magischen Tiere 2022: Die Schule der magischen Tiere 2 2024: Die Schule der magischen Tiere 3 2025: Die Schule der magischen Tiere 4

Kamerafrau 1995: Ötzi also gets the Blues (Dokumentarfilm) 1995: Der Sonderbau (Dokumentarfilm) 1995–96: Songerie Froide (Kurzfilm) 1996: Die Haifischbar (Kurzfilm) 1998: Late at Night (Kurzfilm) 1999: Allee der Kosmonauten 1999: Wunderbares Wrodow (Dokumentarfilm) 1999: L'Object Du Desir (Dokumentarfilm) 1999: Sternschnuppe 2000: Der Wettkampf (Fernsehfilm) 2000: Drei Sekunden Bach (Kurzfilm) 2000: Die Königin – Marianne Hoppe (Dokumentarfilm) 2001: Gripsholm – Zwischen Gestern und Morgen (Dokumentarfilm) 2001: Durch dick und dünn (Fernsehfilm) 2002: Kühe vom Nebel geschwängert (Dokumentarfilm mit Spielhandlung) 2002: Si-Gueriki, la reine-mère (Dokumentarfilm) 2002: Gedächtnis der Orte (Dokumentarfilm) 2004: Last Minute 2004: Schnitt – Der Regisseur und die Cutterin (Dokumentarfilm) 2004: Erfahrung macht klug (Dokumentarfilm) 2004: Guten Morgen Österreich (Dokumentarfilm) 2006: Auf jüdischem Parkett (Dokumentarfilm) 2006: Sieh zu, dass du Land gewinnst

Regie/Kamera/Schnitt 1985: I didn’t ask you 1993: Flügel der Seele 1987: Symphony 1993: Tattoo 1998: Die Weg

Drehbuch 2025: Die Schule der magischen Tiere 4

Weblinks Website von Kordes & Kordes

Einzelnachweise

Kategorie:Filmproduzent Kategorie:Kameramann Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1969 Kategorie:Frau