mini|hochkant|Zigeunermädchen Wilhelm Karl Juncker (* in Wenden; † 30. April 1901 in DresdenStadtarchiv Dresden, Standesamt Dresden I, Sterbe-Nebenregister 1901, Nr. 821.) war ein deutsch-baltischer Genre-, Bildnis- und Historienmaler.
Leben Juncker war ein Sohn des Fleischers Johann Zacharias Juncker. Er arbeitete anfänglich in Wenden als Stubenmaler. Von 1843 bis 1848 studierte Juncker an der Akademie der Bildenden Künste Dresden. Nach dem Dresdner Maiaufstand unternahm er eine einjährige Studienreise nach Antwerpen.
Zurück in Dresden war Junker als freischaffender Porträtmaler tätig, wo er ein Atelier in der Waisenhausstraße 32 hatte. Juncker schuf auch Historien- und Genrebilder, malte die Altarbilder für die Kirchen im livländischen Ronneburg (1858) sowie im kurländischen Linden (1887). Auch für die von seinem Landsmann Harald Julius von Bosse entworfene Russisch-Orthodoxe Kirche in Dresden lieferte er eine Anzahl von Malereien.
Seine Tochter Käthe Juncker-Streit (* 1858 in Dresden; † 1919 in Novaggio), verheiratet seit 1898 mit dem Dresdner Verlagsbuchhändler Wilhelm Streit, war ebenfalls Malerin und erhielt neben der Ausbildung durch ihren Vater Unterricht von Karl Gussow.
Juncker wurde auf dem Johannisfriedhof im Stadtteil Tolkewitz beerdigt.
Literatur
Weblinks
Artikel Wilhelm Junker im Stadtwiki Dresden
Einzelnachweise
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