mini|Kreuzwegbild in St. Mauritius in Kärlich mini|Krönung Mariens, Fresko von Georg Kau in der Halbkuppel über der Chorapsis von Maria Himmelfahrt in Andernach Georg Reiner Kau (* 6. JanuarGeorg Reiner Kau auf www.familysearch.org 1870 in Neuß; † 28. JuniLebensdaten auf www.gdk-research.de 1947 in München) war ein deutscher Kirchen- und Glasmaler sowie Illustrator.

Leben und Werke Georg Kau begann seine Ausbildung in der Lehranstalt des Berliner Kunstgewerbemuseums. Nachdem er dort Dekorationsmaler geworden war, wurde er 1897 Schüler von Martin von Feuerstein in München und schrieb sich am 14. Mai 1898 an der dortigen Kunstakademie ein, wo er die Naturklasse bei Gabriel von Hackl besuchte.Eintrag in der Matrikeldatenbank. Als Gehilfe von Feuerstein war er unter anderem an der Ausführung des Kreuzweges für die Kirche St. Anna in München beteiligt und 1903/04 an der Ausmalung der Pfarrkirche in Riezlern. Hier hinterließ er ein Porträt seines Lehrers: Der heilige Josef auf dem Bild an der linken Chorwand, das die Anbetung des Jesuskindes durch die Hirten zeigt, trägt Feuersteins Züge. Für einen der Hirtenknaben stand Feuersteins Sohn Modell.Orts und Baugeschichte unseres Gotteshauses auf Die Kirche St. Trinitatis in Weißenthurm wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts im neuromanischen Stil erweitert und damals ebenfalls mit Wandmalereien von Kau ausgestattet.Weißenthurm auf , S. 7 Ebenso ist der 1935 auf Leinwand gemalte Kreuzweg der Pfarrkirche St. Mauritius Kärlich ein Werk von Georg Kau.Franz-Josef Risse, Lothar Spurzem: Pfarrkirche und Pfarrei St. Mauritius Kärlich. Hrsg. Katholische Kirchengemeinde St. Mauritius Kärlich, Mülheim-Kärlich 2017, S. 38.

Er schuf das Bild eines heiligen Antonius für eine Kirche in Erlangen. Für den Altar der Kirche in Rixheim im Elsass malte er ein Rosenkranzbild, für den Hochaltar von St. Matthias in Neuwied schuf er zwei FlügelbilderKath. Pfarrkirche St. Matthias Neuwied. Ein kleiner Kirchenführer auf und für die Spitalkirche in Straßburg mehrere Bilder. Ein Altarbild für die Straßburger Magdalenenkirche fiel einem Brand zum Opfer. Für die Kirche in Deutsch Kamitz in Oberschlesien malte er ein Hochaltarbild mit dem Thema Mariä Himmelfahrt.

Kau war an der Restaurierung der Kirche von Brixen im Tal beteiligt. Er malte die Kirche in Anklam aus, außerdem die Kapelle einer Krankenanstalt in Nymphenburg.800 Jahre H. Elisabeth von Thüringen. 95 Jahre Krankenhaus Dritter Orden auf schwesternschaft-dritter-orden.de Für die Dreifaltigkeitskirche in Ludwigshafen am Rhein schuf er mehrere Wandgemälde. Weitere Werke Kaus sind die Fresken in Maria Himmelfahrt in Andernach, auch Mariendom genannt, von 1929.

Für die Ausmalungen der Münchner Maximilianskirche reichte er Vorschläge ein, die zwar prämiert, aber nicht ausgeführt wurden. Ebenso erging es den Entwürfen für die Kirche in Augsburg-Pfersee.

Als Glasmaler schuf er das Gedächtnisfenster in der protestantischen Kirche in Oberkleen. 1921 gestaltete er drei kleine Fenster für den Chorraum der Pfarrkirche in Höchen.Bexbach-Höchen auf

Er illustrierte außerdem die Beersche Heiligenlegende, die in Regensburg bei Habbel verlegt wurde.

Kau stellte verschiedentlich im Glaspalast in München aus. 1914 zeigte er dort das Innere einer Dorfkirche, 1916 einen Fischersteg und 1922 die Residenz-Galerie.

Literatur Oskar Doering: Georg Kau. In: Die christliche Kunst 10, 1913/14, S. 176–185.

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Einzelnachweise

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