Eckhart Strehle (* 1937) ist ein deutscher Schauspieler, Hörspiel- und Synchronsprecher.

Leben Eckhart Strehle absolvierte die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin und hatte Engagements am Theater Chemnitz und dem Staatstheater Cottbus. Seit 1968 gehörte er über mehrere Jahrzehnte dem Ensemble des Berliner Maxim-Gorki-Theater an.Kurzporträt auf kulturportal.de, abgerufen am 22. Mai 2017 2006 war er an der Neuköllner Oper zu sehen.musicalzentrale.de, abgerufen am 22. Mai 2017

1968 spielte Strehle in Cottbus die Titelfigur in Johann Wolfgang von Goethes Trauerspiel Egmont.Vielleicht ist Obama so einer, Lausitzer Rundschau vom 10. September 2010, abgerufen am 22. Mai 2017 Am Maxim Gorki Theater war er unter anderem 1994 in Aus einem anderen Leben zu sehenProgrammheft des Maxim-Gorki-Theater, abgerufen am 22. Mai 2017, 1997 in Gerhart Hauptmanns RattenWebsite von Uwe-Eric Laufenberg, abgerufen am 22. Mai 2017 oder 2000 in Anton Tschechows Möwe.Detlef Friedrich: Das Maxim-Gorki-Theater ist mit Tschechows „Möwe“ wiedereröffnet worden: Girlie, flieg!, Berliner Zeitung vom 30. Oktober 2000, abgerufen am 22. Mai 2017 2006 verkörperte er – komplett ohne Text – die Titelrolle in der Uraufführung des Musicals Held Müller von Peter Lund und Thomas Zaufke.

Ende der 1960er-Jahre gab Strehle sein Debüt vor der Kamera und ist seither immer wieder auf dem Bildschirm oder der Leinwand zu sehen. Er spielte mehrfach in den Krimireihen Der Staatsanwalt hat das Wort und Polizeiruf 110 und war Gastdarsteller in Serien wie Ein Mord für Quandt, Für alle Fälle Stefanie oder Löwenzahn. Daneben arbeitete Strehle für den Rundfunk der DDR und als Synchronsprecher. Als solcher lieh er wiederholt verschiedenen ausländischen Kollegen in der Serie Twilight Zone seine Stimme.

Filmografie (Auswahl) 1968: Die entführte Braut 1969: St. Urban 1971: Zeit der Störche 1971: Der Staatsanwalt hat das Wort – Zwei Promille 1972: Prof. Dr. med. Maria Fabian 1973: Gartenparty 1974: Polizeiruf 110 – Kein Paradies für Elstern 1974: Der Leutnant vom Schwanenkietz 1976: Der Staatsanwalt hat das Wort – Felix kauft ein Pferd 1978: Clavigo 1981: Polizeiruf 110 – Alptraum 1981: Der Staatsanwalt hat das Wort – Nachtpartie 1985: Polizeiruf 110 – Verlockung 1988: Der Aufstand der Fischer von St. Barbara 1989: Späte Ankunft 1995: Nikolaikirche 1997: Ein Mord für Quandt – Der Prinzgemahl 1997: Für alle Fälle Stefanie (2 Folgen) 1998: Wolffs Revier – Wallmann kommt raus 2001: Die Camper – Der Neue 2002: Löwenzahn – Peter sucht den Taubenräuber 2003: Ganz und gar 2010: Busy (Kurzfilm)

Hörspiele (Auswahl) 1970: Der Hüter der Bienen – Autor: Armand Lanoux – Regie: Fritz Göhler 1973: Leben des Galilei – Autor: Bertolt Brecht – Regie: Fritz Göhler 1976: Antigone in Berlin – Autor: Adolf Glaßbrenner – Regie: Werner Grunow 1978: La Galea – Autor: Ramiro Pinilla – Regie: Fritz Göhler 1982: Der Tote im fünften Stock – Autor: Hans Siebe – Regie: Barbara Plensat 1986: Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung – Autor: Christian Dietrich Grabbe – Regie: Fritz Göhler 1987: Jeder stirbt für sich allein – Autor: Hans Fallada – Regie: Werner Grunow 1989: Hundeherz – Autor: Michail Bulgakow – Regie: Peter Groeger 1997: Tut Tut Tot – Autor: Peter Jacobi – Regie: Christoph Dietrich

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