Walther Brüning (* 12. April 1927 in Darmstadt) ist ein deutscher Philosoph.
Leben Er studierte an den Universitäten Freiburg im Breisgau, Frankfurt am Main und Mainz Philosophie, Natur- und Kulturwissenschaften. Nach der Promotion zum Dr. phil. in Mainz am 16. Februar 1952 und Habilitation ebenda 1959 lehrte er dort von 1968 bis 1992 als Professor für Philosophie.
Strenge Logik Eine kaum beachtete Theorie ist Walther Brünings Grundlagen der strengen Logik, die er in Abweichung von der modernen formalen Logik unter Rückgriff auf die aristotelische Logik entwickelt. Dabei will er ein Minimum an Voraussetzungen einbringen und Paradoxien und Schwierigkeiten formaler Kalküle vermeiden, wie sie etwa auch die intuitionistische Logik besteigen will. Die Einfachheit des Ansatzes und das Anliegen, die traditionelle Logik nicht zu verwerfen, sondern zu integrieren, unterscheiden ihn von diesen Ansätzen. Er selbst führt im Vorwort zu den Grundlagen der strengen Logik aus:
Schriften (Auswahl) Der Gesetzesbegriff im Positivismus der Wiener Schule. Meisenheim am Glan 1954, . Philosophische Anthropologie. Historische Voraussetzungen und gegenwärtiger Stand. Stuttgart 1960, . Geschichtsphilosophie der Gegenwart. Stuttgart 1961, . Grundlagen der strengen Logik. Würzburg 1996, ISBN 3-8260-1204-6.
Weblinks Walter Brüning im Mainzer Professorenkatalog Private Seiten, die Brünings Strenge Logik teilweise aufarbeiten und ausarbeiten (Syllogistik-App und numerische Analysen der 3. Stufe, der 4. Stufe, der Kettenschlüsse der vollständigen Syllogistik und der 5. Stufe)
Einzelnachweise
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