Unter attributbasierter Zugriffskontrolle (, ABAC) versteht man ein Entwurfsmuster in der Informationstechnik.
Bei der attributbasierten Zugriffskontrolle wird der Zugriff auf eine Ressource anhand von Attributen des Benutzers bzw. des Clients, der Ressource, dem Zustand der Systemumgebung (), sowie auf diese Attribute angewendeten Sicherheitsregeln () gesteuert.
Die attributbasierte Zugriffskontrolle kommt insbesondere bei OAuth und OpenID zum Einsatz.
Verfahren Zuerst wird die Identität des Clienten anhand eines Authentifizierungsservers authentifiziert. Anschließend werden dem Client die entsprechenden Attribute von einer Attribute Authority bereitgestellt und mittels einer digitalen Signatur beglaubigt.
Wenn der Client auf eine Ressource zugreifen will, überprüft ein (etwa: ) die Signatur der vom Clienten bereitgestellten Attribute. Sind diese gültig, so entscheidet der anhand der auf die Attribute angewendeten Sicherheitsregeln, ob der Zugriff auf die Ressource zulässig ist und gewährt oder verweigert den Zugriff auf die Ressource anhand dieser Entscheidung.
Siehe auch Role Based Access Control
Quellen
Kategorie:IT-Sicherheit Kategorie:Cloud Computing