Tamina Amadyar (* 1989 in Kabul) ist eine deutsche Malerin.

Biografie Tamina Amadyar wurde 1989 in Kabul geboren. Ihre Familie flüchtete aufgrund der gewaltvollen Auseinandersetzungen in Afghanistan in den 90er-Jahren nach Deutschland. Sie studierte von 2008 bis 2014 an der Kunstakademie Düsseldorf und war Meisterschülerin des dänischen Künstlers Tal R. Amadyar war Stipendiatin zahlreicher Stiftungen. 2016 wurde sie vom Forbes Magazin in die Forbes 30 under 30 der Kunst aufgenommen. Von 2018 bis 2020 war sie Gastprofessorin für Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Sie lebt und arbeitet in Berlin.http://www.guidowbaudach.com/artists/15806/biography

Werke Die abstrakten, teils intensiv farbigen Gemälde Amadyars sind von persönlichen Erinnerungen an Orte und Situationen der Künstlerin inspiriert. Amadyar verwendet traditionellen Glutin- bzw. Hasenleim, und zwar nicht nur als Grundierung ihrer Leinwände, sondern auch als Bindemittel der Farbpigmente, woraus eine im Grunde widersprüchliche Wirkung von Flüssigkeit und Dichte, sowie von Transparenz und Geschlossenheit in ihren Bildern resultiert.

Tamina Amadyar produziert neben großflächigen Formaten auch figurative Zeichnungen und Aquarelle. Ihre abstrakten großformatigen Werke werden oft mit der Kunst der New Yorker Farbfeldmalerin Helen Frankenthaler verglichen.

Ausstellungen Einzelausstellungen (Auswahl) 2020: out of the blue, Galerie Guido W. Baudach, Berlin 2019: Making Waves, Eleni Koroneou Gallery, Athen 2019: The Big Dipper, Kewenig, Palma de Mallorca 2019: IT'S A MATCH, Oldenburger Kunstverein, Oldenburg 2018: BIG BLUE SKY, Kunstverein Reutlingen, Reutlingen (Katalog) 2017: SAMSTAGNACHT, Kunstverein Heppenheim, Heppenheim 2017: 10,000 hours, Galerie Guido W. Baudach, Berlin 2016: EVERY DAMN DAY, Farbvision, Berlin 2015: Galerie Guido W. Baudach, Berlin

Gruppenausstellungen (Auswahl) 2023: Kindheit(en). Von Erinnerungen in der Kunst, Haus Coburg | Städtische Galerie Delmenhorst 2021: ars viva 2022 Brücke-Museum Berlin 2020: Studio Berlin, cooperation between the Boros Foundation and Berghain, Berghain, Berlin 2019: Adrian, George, Peter, Sofia, Tamina., P420 Art Gallery, Bologna 2019: Du coq à l’âne, kuratiert von Paul McDevitt und Cornelius Quabeck, Le Bel Ordinaire, Billière 2018: In medias res kuratiert Guido W. Baudach, Hiromi Yoshii Gallery, Tokyo 2018: last dance, Autocenter im KINDL, Berlin 2018: Someplace Special, Gillmeier Rech, Berlin 2017: Kunst als Spiegel der Gesellschaft – Werke aus der Sammlung der DekaBank, Schloss Neuhardenberg, Neuhardenberg 2017: Memories of an elephant, Kunsthaus Essen, Essen 2016: That feeling, kuratiert von Domenico de Chirico, Eduardo Secci Contemporary, Florenz 2015: Straight Up, Hooper Projects, Los Angeles 2014: Nose Art, Litho, Köln 2013: Sammlung Grau, Kunsthaus Dortmund, Dortmund 2012: Seven Seas of Rhye, Mühlengasse, Düsseldorf 2011: Yellow Galore, Goodbye Blue Monday, New York 2010: Empire of Dust, Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen, Berlin

Stipendien und Preise 2021: Ars-viva-Preis für Bildende Kunst für 2022 2016: Forbes List The Arts ‘30 under 30’ 2015: Rema Hort Mann Foundation Stipendium

Einzelnachweise

Weblinks

http://www.guidowbaudach.com/artists/tamina-amadyar/works

Kategorie:Maler (Berlin) Kategorie:Deutscher Kategorie:Afghane Kategorie:Geboren 1989 Kategorie:Frau