Franz Bernhard Schiller (auch: Schüller; * 28. Oktober 1815 in Altstadt bei Ostritz; † 13. Mai 1857 in HamburgNachrichtenblatt für die katholischen Gemeinden in Hamburg, Altona und Umgebung, 1929, S. 21.) war ein deutscher Bildhauer in der Zeit der Romantik.
Leben Die Geburtsurkunde vermerkt die Schreibweise „Schüller“. Demnach ist er als Sohn des Franz Schüller, Häusler und Lohgerber in Altstadt bei Ostritz, und dessen Ehefrau Franziska, geborene Pfalz – aus Ostritz – am 27. Oktober 1815 ebenda geboren und am Tag nach der Geburt katholisch getauft worden.Taufbuch der Katholischen Kirche Ostritz, Nr. 10 (1809–1830), 1815, Seite 86, Eintrag 135 (Digitalisat).
Schiller war Schüler von Ludwig Schwanthaler in München und Ernst Rietschel in Dresden. Ab 1842 war er in Hamburg tätig. Schiller war Mitglied im Hamburger Künstlerverein von 1832.
Werke
mini|Karl und Ansgar – Hamburg Ferdinandstraße 65mini|Madonna und St. Ansgar im Kleinen Michel, Hamburg (Ansgar bis 2012 übermalt)
Öffentliche Denkmäler Altona: Denkmal des Grafen BlücherDenkmal für Conrad von Blücher. Bild und Eintrag auf bildindex.de.
Hamburg: Statuen Karls des Großen und des Hl. Ansgar (1842, Sandstein) an der Fassade des Hauses Ferdinandstraße 65
Weitere Arbeiten (alle Hamburg) Hauptrelief über dem Portal eines Bankgebäudes verschiedene Reliefs im Hause des Senators Jenisch Marmorbüste des Bürgermeisters Bartels in der Stadtbibliothek zwei Grabdenkmäler auf dem St. Jacobifriedhof
Sakrale Kunstwerke Hamburg Statuen des Hl. Ansgar und der Hl. Madonna im katholischen „Kleinen Michael“ (1854, Holz) Marienstatue, jetzt in St. Franziskus, Barmbek.
Den begonnenen Hauptaltar für die Katharinenkirche konnte Schiller nicht mehr vollenden.
Literatur
Deutsches Kunstblatt, 8, Nr. 28, 9. Juli 1857, S. 243
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Bildhauer (Deutschland) Kategorie:Geboren 1815 Kategorie:Gestorben 1857 Kategorie:Mann