mini|hochkant=1.3|Slavětín, im Hintergrund das Böhmische Mittelgebirge Slavětín nad Ohří (deutsch Slawietin, älter Schlobethinhttps://mapy.mzk.cz/mzk03/001/036/884/2619267255/) ist eine Minderstadt im Okres Louny in der Ústecký kraj in Tschechien. Slavětín liegt etwa 8 Kilometer östlich von Louny.
Geographie Slavětín befindet sich am Abfall der Dolnooharská tabule (Untereger-Tafel) zum Egertal. Nördlich des Ortes verläuft die Bahnstrecke Louny–Libochovice, südlich die Bahnstrecke Praha–Most.
Nachbarorte sind Hořejší Mlýn, Dolejší Mlýn, Kystra und Radonice nad Ohří im Norden, Pátek, Stradonice und Chrastín im Nordosten, Dolejší Mlýn, Hořejší Mlýn und Peruc im Osten, Débeř und Milonka im Südosten, Hřivčice, Vrbno nad Lesy, Donín und Toužetín im Süden, Smolnice, Brloh, Vlčí und Chlumčany im Südwesten, Blšany u Loun und Veltěže im Westen sowie Černčice, Podhrázský Mlýn, Obora und Počedělice im Nordwesten.
Geschichte
Nach der Böhmischen Chronik des Václav Hájek z Libočan soll im Jahre 881 der böhmische Fürst Hostivít die Instandsetzung der an der Eger gelegenen Burgen Slavětín, Kysinek und Budinek zum Schutz vor Feinden angeordnet haben. Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes stammt aus dem Jahr 1268, wo es als Marktort (Villa forense) bezeichnet wurde.Antonín Profous, Místní jména v Čechách, díl III, Praha 1957
Gemeindegliederung Die Gemeinde Slavětín besteht aus den Ortsteilen Kystra (Kistrau) und Slavětínhttp://www.uir.cz/casti-obce-obec/566713/Obec-Slavetin, die zugleich auch Katastralbezirke bilden.http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/566713/Obec-Slavetin
Sehenswürdigkeiten Kirche St. Jakob der Ältere Kapelle Maria Heimsuchung
Persönlichkeiten Konstantin Biebl (1898–1951) Václav Votruba (1909–1990), Physiker
Weblinks
Website
Einzelnachweise