alternativtext=Porträtfoto von Max Gaede aus dem Jahr 1910|mini|Max Gaede, 1910 Max Gaede (* 18. Januar 1882 in BerlinGeburtsregister Standesamt Berlin 7a, Nr. 215/1882 als Max Gustav Gäde; † Oktober 1969 in HannoverSterberegister Standesamt II Hannover, Nr. 970/1969) war ein deutscher Schauspieler mit hauptsächlicher Wirkungsstätte in Hannovero.V.: Gaede, Max in der Datenbank Niedersächsische Personen der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek in der Version vom 12. Mai 2015, zuletzt abgerufen am 1. März 2017 sowie Regisseur.Wilhelm Kosch (Begr.), Ingrid Bigler-Marschall (Fortf.).: Ulrich (eigentl. Gaede), Heinz, ... In: Deutsches Theater-Lexikon. Biographisches und bibliographisches Handbuch, Bd. 5, Zürich; München: KG Saur Verlag, 2004, ISBN 3-907820-40-1, S. 2706; Vorschau über Google-Bücher
Leben Max Gaede war der Vater des mutmaßlich noch zur Zeit des Deutschen Kaiserreichs und mitten im Ersten Weltkrieg in Hannover geborenen Schauspielers Heinz Ulrich (um 1917–1973).
Gegen Ende der Weimarer Republik stand Gaede in Korrespondenz mit H. W. H. Schridde aus Utrecht hinsichtlich des Comité van voorbereiding de Tournée der Städtische Bühnen Hannover‘ für den 13. Januar 1933.
Zur Zeit des Nationalsozialismus galt Max Gaede vom hannoverschen Schauspielhaus als „[...] Liebling des Theaterpublikums“ in Hannover. Er trat zum 1. März 1933 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 1.513.104).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/10180056 Als 1938 die Bevölkerung mittels eines vor dem hannoverschen Opernhaus aufgestellten überdimensionalen Propagandaplakates mit dem Titel „Ein Volk ein Reich ein Führer“ zu einer „Volksabstimmung“ über den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich aufgerufen wurde, veröffentlichte Max Gaede im Hannoverschen Anzeiger vom 10. April 1938 unter einem Porträtfoto von sich folgende Zeilen:
In verschiedenen Archiven und Sammlungen haben sich handschriftliche Korrespondenzen Gaedes aus der Zeit der Bundesrepublik Deutschland erhalten, darunter an Heinz Lauenroth, Heinz Dietrich Kenter und Martin G. Sarneck. 1956 wohnte Gaede in Hannover im Haus Altenbekener Damm 53.
1969 besetzte Max Gaede eine Nebenrolle in Peter Zadeks Film Ich bin ein Elefant, Madame.Vergleiche die Angaben der IMDb zum Film
Hörspiele 1950: Ernst Drolinvaux: Das Märchen von Aucassin und Nicolette – Regie: Klaus Stieringer 1950: Felix Timmermans: St. Nikolaus in Not – Regie: Eduard Hermann 1951: Aristophanes: Plutos, der blinde Gott – Regie: Ernst Drolinvaux 1951: Théophile Gautier: Spirita – Regie: Heinrich Koch 1952: Rudyard Kipling: Das Dorf, das beschloß, die Erde sei flach – Regie: Heinrich Koch 1952: Simon Glas: Co muß sterben – Regie und Sprecher: Otto Kurth 1952: Carlo Gozzi: Turandot – Bearbeitung und Regie: Ernst Drolinvaux 1952: Fritz Reuter: Die Abenteuer des Herrn Inspektor Bräsig – Regie: Heinrich Koch 1952: Tania Blixen: Das Nachtmahl zu Helsingoer – Regie: Heinrich Koch 1952: Johann Nestroy: Judith und Holofernes – Bearbeitung und Regie: Ernst Drolinvaux 1953: Nikolai Semjonowitsch Leskow: Der Mensch im Schilderhaus – Regie: Heinrich Koch 1953: Christian Hilcker: Angemeldet zum Patent – Regie: Heinrich Koch
Ehrungen Aus Anlass des 50. Geburtstages von Adolf Hitler wurde er am 20. April 1939 zum Staatsschauspieler ernannt.Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger vom 21. April 1939, S. 1.
Literatur Wilhelm Kosch (Begr.), Ingrid Bigler-Marschall (Fortf.).: Ulrich (eigentl. Gaede), Heinz, … In: Deutsches Theater-Lexikon. Biographisches und bibliographisches Handbuch, Bd. 5, Zürich; München: KG Saur Verlag, 2004, ISBN 3-907820-40-1, S. 2706; Vorschau über Google-Bücher
Archivalien Archivalien von und über Max Gaede finden sich beispielsweise über den Kalliope-Verbund als handschriftlicher Brief (eine Seite) von Gaede von Weihnachten, den 25. Dezember 1958 an Heinz Lauenroth; im Niedersächsischen Handschriftenarchiv der Stadtbibliothek Hannover, Signatur DE-611-HS-9816;Vergleiche die Angaben des Kalliope-Verbundes nebst Querverweisen in der Theaterwissenschaftlichen Sammlung des Instituts für Medienkultur und Theater der Universität Köln als handschriftlicher Brief (eine Seite) von Gaede aus Hannover vom 10. Februar 1962 an Heinz Dietrich Kenter (1896–1984);, Signatur Au 14 843; als Korrespondenz-Sammlung mit einem Brief und vier Karten von Gaede aus den Jahren 1956 bis 1963 an Martin G. Sarneck (1888–1964), Signatur Au 2656; als handschriftliche Abschrift in Form eines Briefes (2 Blatt) von H. W. H. Schridde aus Utrecht vom 16. November 1932 an Max Gaede; darin enthalten ein Rundschreiben des Comité van voorbereiding de Tournée der „Städtische Bühnen Hannover“, H. Schridde. Utrecht, 13. Januar 1933; Signatur Au 10 652 als Teil einer Sammlung von Zeitungs-Ausschnitten aus dem Zeitraum von 1939 bis 1956 im Niedersächsischen Landesarchiv (Standort Hannover), Signatur NLA HA ZGS 2/1 Nr. 234Vergleiche die Angaben des Archivinformationssystems Niedersachsen (Arcinsys Niedersachsen)
Weblinks
Wissenschaftliche Betrachtung von namensgebenden Persönlichkeiten
Einzelnachweise
Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Hörspielsprecher Kategorie:Theaterregisseur Kategorie:Darstellender Künstler (Hannover) Kategorie:Südstadt (Hannover) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1882 Kategorie:Gestorben 1969 Kategorie:Mann