60px|verweis=|alt= Der Bremer Filmpreis ist ein Filmpreis für langjährige Verdienste um den europäischen Film. Seit 2021 wird er mit dem Fokus auf das humoristische und komödiantische Gesamtwerk jährlich im Rahmen des Filmfests Bremen an einen internationalen Filmkünstler verliehen.

Geschichte Auf Initiative des Bremer Kommunalkinos City 46 und des Medienzentrum Bremen zeichnet die Stiftung Gut für Bremen der Sparkasse Bremen seit 1999 zunächst jährlich und ab 2015 unregelmäßig Persönlichkeiten der europäischen Filmszene (Schauspieler, Regisseure, Autoren, Musiker oder Produzenten) mit dem Bremer Filmpreis aus. Der Preis war zuletzt mit 5000 Euro dotiert.

Die Auszeichnung wird am Vorabend des jährlich im Januar stattfindenden Internationalen Bremer Symposiums zum Film in festlichem Rahmen in der oberen Rathaushalle überreicht und jedes Mal von einem anderen Bremer Künstler neu gestaltet. Seit 2021 ist die Bremer Künstlerin Janina Mau für die Gestaltung des Preises „Goldener Mops“ verantwortlich.

2017 wurde zusätzlich ein Nachwuchs-Filmpreis vergeben; dieser Preisträger wurde vom Hauptpreisträger bestimmt. Seit 2021 findet die Verleihung des Bremer Filmpreises im Rahmen des Filmfest Bremen im Theater am Goetheplatz statt und wurde 2021 und 2022 von dort live gestreamt.

Preisträger 1999: Bruno Ganz, Schweizer Schauspieler 2000: Agnès Varda, französische Regisseurin 2001: Tilda Swinton, britische Schauspielerin 2002: Marcel Ophüls, französischer Regisseur 2003: Karl Baumgartner, Produzent und Filmverleiher 2004: Kati Outinen, finnische Schauspielerin 2005: Jean-Pierre und Luc Dardenne, belgische Regisseure, Drehbuchautoren und Produzenten 2006: Ken Loach, britischer Regisseur und Drehbuchautor 2007: Bettina Böhler, deutsche Filmeditorin 2008: Lars von Trier, dänischer Regisseur 2009: Nina Hoss, deutsche Schauspielerin 2010: Ulrich Seidl, österreichischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent 2011: Alberto Iglesias, spanischer Komponist 2012: Caroline Champetier, französische Kamerafrau 2013: Béla Tarr, ungarischer Regisseur 2014: Sylvie Testud, französische Schauspielerin, Regisseurin und Autorin 2015: Ruth Waldburger, Schweizer Filmproduzentin 2017: Naum Kleiman, russischer Filmhistoriker 2021: Hape Kerkeling, deutscher KomikerHape Kerkeling mit Bremer Filmpreis geehrt 2022: Aki Kaurismäki, finnischer Regisseur 2023: Maria Schrader, deutsche Schauspielerin, Regisseurin und Drehbuchautorin 2024: John Malkovich, US-amerikanischer Schauspieler und Filmproduzent 2025: Stephen Frears, britischer Regisseur und Filmproduzent 2026: Vanessa Redgrave, Schauspielerin

Nachwuchspreisträger 2017: Felix Lenz, deutscher Filmwissenschaftler und Lehrbeauftragter an der Universität Bamberg

Designer des jeweiligen jährlichen Preises 1999: Jack Kraska 2000: Marikke Heinz-Hoek 2001: Astrid Küwer 2002: Isolde Loock 2003: Dieter Begemann 2004: Kirsten Brünjes 2005: Mechtild Böger 2006: Elke Priess 2007: Benjamin Blanke

2017: Gertrud Schleising

Seit 2021: Janina Mau

Weblinks Website filmfest bremen Der Bremer Filmpreis auf der Website der Sparkasse Bremen Website des City 46

Einzelnachweise

Kategorie:Auszeichnung (Bremen) Kategorie:Filmpreis (Deutschland) Filmpreis Bremen Kategorie:Erstverleihung 1999 Kategorie:Film (Freie Hansestadt Bremen)