Friedrich Schmidt (* 18. Juli 1874 in Hamilton (Ohio)Lebenslauf in der Dissertationsschrift (TUM.Archiv.PA.Prom. Schmidt, Friedrich); † 5. Juni 1943 in BerlinEinäscherungsbuch Berlin-Wilmersdorf, 1943, S. 165.) war ein österreichisch-US-amerikanischer Architekt und Politiker der Großdeutschen Volkspartei (GdP).
Ausbildung und Beruf Schmidt war der Sohn des Kaufmanns Max Schmidt. Die Familie übersiedelte 1877 aus den Vereinigten Staaten nach München.
Nach dem Besuch der Volks- und Realschule ging er an die Technische Hochschule in München. Nach dem Studium, das er mit der Dissertation „Über den Ursprung des Romanischen Baustiles“ mit Dr. Ing. 1904/05 abschlossArchiv der TUM München: Promotionsurkunde ausgestellt auf den 30. Januar 1905, Vorsitz Prof. Josef Bühlmann, Referenten Prof. Geheimer Rat Dr. Franz von Reber und Prof. Heinrich Freiherr von Schmidt., war er in Regensburg tätig. Ab 1912 hatte er die Stelle des Stadtarchitekts und städtischen Baurates in Meran inne.Meraner Zeitung vom 18. Februar 1912, Nr. 21, S. 5 (Digitalisat) Später wurde er Baurat in Innsbruck. Noch 1930 war er Funktionär im Verein der Ingenieure in Tirol und Vorarlberg.
Politische Funktionen 1919–1920: Abgeordneter zum Tiroler Landtag 1919–1920: Landeshauptmann-Stellvertreter von Tirol
Politische Mandate 10. November 1920 bis 20. November 1923: Abgeordneter zum Nationalrat (I. Gesetzgebungsperiode), GdP
Schriften Über den Ursprung des romanischen Baustils. Regensburg, 1904. ()
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich) Kategorie:Landtagsabgeordneter (Tirol) Kategorie:Landeshauptmann-Stellvertreter (Tirol) Kategorie:Politiker (Österreich der Zwischenkriegszeit) Kategorie:GDVP-Mitglied Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1874 Kategorie:Gestorben 1943 Kategorie:Mann