Das Boenninghaus-Syndrom ist eine besondere Form einer einseitigen Hörschädigung verursacht durch Lärm.
Die Bezeichnung bezieht sich auf den Autor der Erstbeschreibung aus dem Jahre 1959 durch den Heidelberger HNO-Arzt Hans-Georg Boenninghaus und ist nur im deutschsprachigen Raum gebräuchlich.H. G. Boenninghaus: Ungewöhnliche Form der Hörstörung nach Lärmeinwirkung und Fehlbelastung der Halswirbelsäule. In: Zeitschrift für Laryngologie, Rhinologie, Otologie und ihre Grenzgebiete, September 1959, Band 38, S. 585–592; PMID 13802030.
Ursache Der Erkrankung liegt vermutlich eine Kombination aus akutem Lärmtrauma und Durchblutungsstörung des Innenohres zugrunde.
Klinische Erscheinungen Klinische Kriterien sind: meist einseitige, irreversible, akut nach Lärmexposition auftretende Hörminderung Tinnitus Fehlhaltung der Halswirbelsäule während der Lärmeinwirkung
Einzelnachweise
Kategorie:Hörbehinderung Kategorie:Berufskrankheit Kategorie:Ohrkrankheit Kategorie:Lärm