mini|Joci Pápai (2017) József „Joci“ Pápai (* 22. September 1981 in Tata) ist ein Roma-ungarischer Sänger.

Leben Joci Pápai wurde 1981 in Tata in eine musikalische Romafamilie mit drei Geschwistern und einem musizierenden Vater hineingeboren. Er begann im Alter von vier Jahren auf die Intention seines älteren Bruders Gitarre zu spielen und Lieder zu schreiben. Bereits mit sieben nahm er an einem ersten Musikwettbewerb teil und gab sein erstes Konzert, bevor er noch in Grundschulzeiten zahlreiche Wettbewerbe gewinnen konnte. Pápai betätigte sich auch als Basketballspieler, musste dies aber aus Zeitgründen für die Musik aufgeben. Er wurde vor allem von der Musik der 60er und 70er, Rockmusik, Popmusik, Soul und R&B geprägt.Biografie bei esckaz.com

Karriere 2001 nahm Pápai im Alter von etwa 20 Jahren am Talentwettbewerb Üstökös () teil.

2005 nahm er an der ungarischen Musikshow Megasztár teil.Ungarn schickt Joci Pápai nach Kiew! bei eurofire.me

Direkt im Anschluss unterzeichnete er einen Vertrag beim Plattenlabel Magneoton und veröffentlichte sein Debütalbum. Er ließ seine Lieder, wenn er sie nicht selbst schrieb, von Künstlern wie Zé Szabó, Viktor Rakonczai oder Majka komponieren. Mit letzterem arbeitete er auch in den folgenden Jahren noch eng zusammen. Nach einer fünfjährigen Schaffenspause begann er 2012 wieder Lieder zu veröffentlichen.

2017 nahm er am A Dal teil. In der ersten Runde konnte er den zweiten Platz hinter Gigi Radics, einer Verwandten von Gergő Oláh, erreichen und kam somit ins Halbfinale. Dieses konnte er gewinnen, bevor er dies im Finale wiederholte. Daher vertrat er Ungarn beim Eurovision Song Contest 2017 in Kiew mit dem ungarischsprachigen Lied Origo, das starke Elemente der Romamusik aufweist, aber auch einen gerappten Teil hat und das von Pápai selbst verfasst worden ist.Vorentscheid Ungarn 2017 bei ogae.deHung-ary to win. Who is Hungary’s Eurovision Song Contest 2017 entry? Joci Pápai to perform Origo – all you need to know in The Sun Er erreichte Platz 8.

2019 nahm er mit seinem Lied Az én apám erneut am A Dal teil. In der ersten Runde erreichte er den zweiten Platz. Im Halbfinale und im Finale belegte er jeweils den ersten Platz und vertrat somit Ungarn auch beim Eurovision Song Contest 2019 in Tel Aviv. Er konnte sich jedoch nicht für das Finale des Wettbewerbs qualifizieren. Damit schied Ungarn erstmals seit der Rückkehr 2011 bereits im Halbfinale aus.

Diskografie

Alben 2005: Vigaszdíj

Singles 2010: Ne nézz így rám 2010: Nélküled (mit Majka & Tyson) 2011: Rabolj el 2013: Nekem ez jár (mit Majka, Curtis & BLR) 2015: Mikor a test örexik (mit Majka) 2015: Elrejtett világ (mit Caramel & Zé Szabó) 2016: Senki más (mit Majka) 2017: Origo 2017: Özönvíz 2018: Távol 2018: Látomás 2018: Kirakós 2018: Az én apám

Gastbeiträge 2011: Bom Chicka Wah Wah (Majka feat. Tyson & Joci Pápai) 2018: Irány sopron (Majka & Curtis feat Joci Pápai)

Weblinks

Offizielle Website (veraltet)

Einzelnachweise

Kategorie:Interpret eines ungarischen Beitrags beim Eurovision Song Contest Kategorie:Teilnehmer am ungarischen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest Kategorie:Musiker (Ungarn) Kategorie:Sänger Kategorie:Roma (Person) Kategorie:Ungar Kategorie:Geboren 1981 Kategorie:Mann