Ferrières-sur-Sichon (okzitanisch Ferrièras) ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Allier in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Sie gehört zum Arrondissement Vichy und zum Kanton Lapalisse. Die Bewohner werden Farrérauds genannt.

Geographie Die Gemeinde liegt in den Monts de la Madeleine als nördlichstem Ausläufer des Zentralmassivs, rund 20 Kilometer südöstlich von Vichy und 30 Kilometer westlich von Roanne an der Grenze zum Département Puy-de-Dôme. Der Ort selbst liegt am rechten Ufer des Flusses Sichon. Nachbargemeinden sind Le Mayet-de-Montagne im Norden, Saint-Clément im Nordosten, La Chabanne im Osten, Laprugne im Südosten, Lavoine im Süden, La Guillermie im Südwesten, Lachaux im Westen und Arronnes im Nordwesten. Zur Gemeinde gehört der Weiler Glozel.

Geschichte Zwischen 1790 und 1794 kamen die Orte Les Barres, Cheval-Rigon, La Montagne und La Roue zur Gemeinde Ferrières-sur-Sichon.

Im Jahr 1880 wurden die Orte Lavoine und La Guillermie von Ferrières-sur-Sichon abgetrennt und zu selbständigen Gemeinden erklärt.

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012 2022 Einwohner 994 916 795 656 632 561 561 569 506 Quellen: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten Burg Montgilbert, Burgruine aus dem 13. Jahrhundert, Monument historique Kirche Saint-Désiré Château de Chappes, Schloss aus dem 15. Jahrhundert, Monument historique Château de Ferrières, Schloss aus dem 16. Jahrhundert, Monument historique Archäologische Fundstätte und Museum in Glozel

Literatur Le Patrimoine des Communes de l’Allier. Flohic Editions, Band 2, Paris 1999, ISBN 2-84234-053-1, S. 669–671.

Belege

Weblinks

Notice Communale - EHESS

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