Karl Friedrich Christian Hasselmann (* 31. März 1794 in Plön; † 15. April 1882 in Kiel) war ein deutscher Pfarrer und Politiker.

Leben Als Sohn des Amtsverwalters Zacharias Hasselmann (1758–1830) geboren, besuchte Karl Hasselmann das Katharineum zu Lübeck bis zu seinem Abschluss Michaelis 1812 (zusammen mit Heinrich Riemann).Hermann Genzken: Die Abiturienten des Katharineums zu Lübeck (Gymnasium und Realgymnasium) von Ostern 1807 bis 1907. Borchers, Lübeck 1907. (Beilage zum Schulprogramm 1907) Digitalisat, Nr. 31 und studierte Evangelische Theologie in Kiel und Göttingen. Während seines Studiums wurde er 1812 Mitglied der Burschenschaft Holsatia Kiel und 1813 der Alten Kieler Burschenschaft. Nach seiner Abschlussprüfung 1817 in Glückstadt wurde er 1819 Pfarrer in Sarau, 1832 in Altenkrempe und 1854 an der St. Nikolai-Kirche in Kiel, wo er bis 1866 als Hauptpastor wirkte. 1853 war er Abgeordneter der Holsteinischen Ständeversammlung.

Hasselmann liegt auf dem Kieler Südfriedhof begraben.Walter Arnold / Bettina Fischer: Der Kieler Südfriedhof: Bestattungskultur und Gartenkunst seit 1869. Verlagsgruppe Husum, Husum 2019, ISBN 9783898769631, S. 96.

Ehrungen Danebrogorden, Ritterkreuz (1. Januar 1856)

Literatur Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band I: Politiker. Teilband 2: F–H. Winter, Heidelberg 1999, ISBN 3-8253-0809-X, S. 249.

Einzelnachweise

Kategorie:Lutherischer Geistlicher (19. Jahrhundert) Kategorie:Hauptpastor Kategorie:Mitglied der Holsteinischen Ständeversammlung Kategorie:Person (Kiel) Kategorie:Ritter des Dannebrogordens Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1794 Kategorie:Gestorben 1882 Kategorie:Mann