mini|hochkant=0.8|Louis Chalon

Louis Chalon (* 1866 in Paris, Frankreich; † 1916)Chalon, Louis, 1866-1916. In: Virtual International Authority FileCHALON, Louis (born 1866). Painter, sculptor, illustrator. In: Emmanuel Bénézit: Dictionary of Artists. ISBN 978-0-19-977378-7, 1976. Band 2, S. 647.Louis Chalon (1866-1916). In: RKD-Nederlands Instituut voor KunstgeschiedenisAuf verschiedenen Auktionshauswebseiten wie artnet.com oder wird das Sterbejahr Chalons mit 1940 angegeben. musee-orsay.fr nennt 1862 als sein Geburtsjahr. war ein französischer Maler, Illustrator, Gold- und Silberschmied sowie Bildhauer.

Leben Chalon studierte bei Jules-Joseph Lefebvre und Boulanger. Er zeigte seine klassisch inspirierten Gemälde auf den Salons der Société des Artistes Français in Paris von 1880 bis 1911.Notice Artiste n° 7614. Louis Chalon. In: Musée d’Orsay 1885 und 1898 wurde er hier jeweils mit einem mention honorable ausgezeichnet; 1891 erhielt er eine Medaille dritter Klasse. Chalon arbeitete unter anderem für den Éditeur d’art (Kunstverleger) Arthur Goldscheider, der die von Chalon entworfenen Modelle Printemps de Bretagne und Eclosion auf dem Salon ausstellte.Robert E. Dechant, Filipp Goldscheider: Goldscheider. Firmengeschichte und Werkverzeichnis. Historismus, Jugendstil, Art Déco, 1950er Jahre. Arnold, Stuttgart 2007. ISBN 978-3-89790-216-9, 640 S. Auf den Weltausstellungen Paris 1889 und 1900 erhielt er weitere lobende Erwähnungen.

Er fertigte zahlreiche Illustrationen für die Zeitschriften La Vie parisienne, L’Illustration and Figaro Illustre sowie für Bücher der Schriftsteller François Rabelais, Giovanni Boccaccio und Honoré de Balzac. In seinen Gemälden bevorzugte Chalon mythologische Szenen, die er in geschickt arrangierte Landschaften platzierte. Er arbeitete auch als Gold- und Silberschmied, fertigte einige prächtige Kostüme und gelegentlich Möbel und Skulpturen aus Holz und Elfenbein. 1898 begann er mit bemalten Wachsfiguren zu experimentieren und fand gefallen an der Bildhauerei. Er fertigte hauptsächlich kleinere Objekte aus Bronze wie Leuchten, Tintenfässer, Vasen sowie Statuetten im Jugendstil. Viele seiner mit weiblichen Akten versehenen Skulpturen stellen femme-fleurs dar, mit Frauen als Symbol für Blumen.

Werke (Auswahl) Gemälde Agamemnon, 1887 Circe, 1888 Silence, 1889 Tod des Sardanapalus, 1891 Zerstörerische Helena, 1893 Salomé, 1895Bronzen Femme Fleur, 1900 La Walkyrie Jardiniere, 1900 L’amazone Les filles des Vagues vase, 1899 Perversité, 1910

Literatur Emmanuel Bénézit: Dictionary of Artists. ISBN 978-0-19-977378-7, 1976. Band 2, S. 647. Eintrag CHALON, Louis (born 1866), Painter, sculptor, illustrator. Joachim Busse: Internationales Handbuch aller Maler und Bildhauer des 19. Jahrhunderts. Busse Kunst Dokumentation. Frankfurt 1977. S. 221.

Weblinks

Louis Chalon (French, 1866–1940). In: artnet, mit Bildern von Arbeiten Chalons.

Einzelnachweise

Anmerkungen

Kategorie:Maler (Frankreich) Kategorie:Bildhauer (Frankreich) Kategorie:Künstler des Jugendstils Kategorie:Illustrator (Frankreich) Kategorie:Goldschmied Kategorie:Silberschmied Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 1866 Kategorie:Gestorben 1916 Kategorie:Mann