zentriert|350x260px Mel Gibson ist der große Gewinner der Oscarverleihung 1996. Sein Film Braveheart erhält fünf Oscars. Gibson gewinnt die beiden Kategorien bester Film und beste Regie. Dieser Artikel behandelt das Filmjahr 1996.
Ereignisse
8. August: Der US-amerikanische Actionfilm Mission: Impossible startet in den deutschen Kinos. Er bildet den Auftakt zu einer 8-teiligen Filmreihe. 19. September: Der Science-Fiction-Film Independence Day von Roland Emmerich läuft in den deutschen Kinos an. 19. Dezember: Der US-amerikanische Science-Fiction-Film Star Trek - Der erste Kontakt startet in den deutschen Kinos. Die Sieger der Bravo Otto Leserwahl 1996: Kategorie – männliche Filmstars: Gold Tom Cruise, Silber Brad Pitt, Bronze Tom Hanks Kategorie – weibliche Filmstars: Gold Sandra Bullock, Silber Michelle Pfeiffer, Bronze Pamela Anderson
Top 10 der erfolgreichsten Filme In Deutschland Die zehn erfolgreichsten Filme an den deutschen Kinokassen nach Besucherzahlen (Stand: 9. September 2011):Die erfolgreichsten Filme in Deutschland 1998 auf insidekino.com, abgerufen am 9. September 2011 Platz Filmtitel Besucher1.Independence Day9.258.9932.Werner – Das muß kesseln!!!4.951.3853.Twister3.678.9054.Dangerous Minds – Wilde Gedanken3.463.3705.The Rock – Fels der Entscheidung3.422.2346.Männerpension3.323.5847.Mission: Impossible3.309.7218.Der Glöckner von Notre Dame2.999.1549.Der verrückte Professor2.910.68710.Der Club der Teufelinnen2.860.878
In den Vereinigten Staaten Die zehn erfolgreichsten Filme an den US-amerikanischen Kinokassen nach Einspielergebnis in US-Dollar (Stand: 9. September 2011):Box Office Vereinigte Staaten, abgerufen am 9. September 2011 Platz Filmtitel Einnahmen1.Independence Day$ 306.169.2682.Twister$ 241.721.5243.Mission: Impossible$ 180.981.8564.Jerry Maguire$ 153.952.5925.Kopfgeld – Einer wird bezahlen$ 136.492.6816.101 Dalmatiner$ 136.189.2947.The Rock – Fels der Entscheidung$ 134.069.5118.Der verrückte Professor$ 128.814.0199.The Birdcage$ 124.060.55310.Die Jury$ 108.766.007
Weltweit Die zehn weltweit erfolgreichsten Filme nach Einspielergebnis in US-Dollar (Stand: 9. September 2011):Box Office weltweit, abgerufen am 9. September 2011 Platz Filmtitel Einnahmen1.Independence Day$ 817.400.8912.Twister$ 494.471.5243.Mission: Impossible$ 457.696.3594.The Rock – Fels der Entscheidung$ 335.062.6215.Der Glöckner von Notre Dame$ 325.338.8516.101 Dalmatiner$ 320.689.2947.Kopfgeld – Einer wird bezahlen$ 309.492.6818.Der verrückte Professor$ 273.961.0199.Jerry Maguire$ 273.552.59210.Eraser$ 242.295.562
Filmpreise
Golden Globe Award
Am 21. Januar fand im Beverly Hilton Hotel in Los Angeles die Golden-Globe-Verleihung statt.
Bestes Drama: Sinn und Sinnlichkeit von Ang Lee Bestes Musical/Komödie: Ein Schweinchen namens Babe von Chris Noonan Bester Schauspieler (Drama): Nicolas Cage in Leaving Las Vegas Beste Schauspielerin (Drama): Sharon Stone in Casino Bester Schauspieler (Musical/Komödie): John Travolta in Schnappt Shorty Beste Schauspielerin (Musical/Komödie): Nicole Kidman in To Die For Bester Nebendarsteller: Brad Pitt in 12 Monkeys Beste Nebendarstellerin: Mira Sorvino in Geliebte Aphrodite Bester Regisseur: Mel Gibson für Braveheart Cecil B. DeMille Award: Sean Connery
Oscar
Die Oscarverleihung fand am 25. März im Dorothy Chandler Pavilion in Los Angeles statt. Moderatorin war Whoopi Goldberg.
Bester Film: Braveheart von Mel Gibson, Alan Ladd Jr. und Bruce Davey Bester Hauptdarsteller: Nicolas Cage in Leaving Las Vegas Beste Hauptdarstellerin: Susan Sarandon in Dead Man Walking – Sein letzter Gang Bester Regisseur: Mel Gibson für Braveheart Bester Nebendarsteller: Kevin Spacey in Die üblichen Verdächtigen Beste Nebendarstellerin: Mira Sorvino in Geliebte Aphrodite Bester fremdsprachiger Film: Antonias Welt von Marleen Gorris Ehrenoscar: Kirk Douglas und Chuck Jones
Vollständige Liste der Preisträger
Internationale Filmfestspiele von Cannes 1996
Das Festival begann am 9. Mai und endete am 20. Mai. Die Jury unter Präsident Francis Ford Coppola vergab folgende Preise:
Goldene Palme: Lügen & Geheimnisse von Mike Leigh Bester Schauspieler: Daniel Auteuil und Pascal Duquenne in Am achten Tag Beste Schauspielerin: Brenda Blethyn in Lügen & Geheimnisse Beste Regie: Joel Coen für Fargo Großer Preis der Jury: Breaking the Waves von Lars von Trier
Internationale Filmfestspiele Berlin 1996
Das Festival begann am 15. Februar und endete am 26. Februar. Die Jury unter Präsident Nikita Mikhalkov vergab folgende Preise:
Goldener Bär: Sinn und Sinnlichkeit von Ang Lee Bester Schauspieler: Sean Penn in Dead Man Walking – Sein letzter Gang Beste Schauspielerin: Anouk Grinberg in Mein Mann – Für deine Liebe mach’ ich alles Bester Regisseur: Richard Loncraine für Richard III. und Ho Yim für Taiyang you er
Filmfestspiele von Venedig
Das Festival begann am 28. August und endete am 7. September. Die Jury unter Präsident Roman Polański vergab folgende Preise:
Goldener Löwe: Michael Collins von Neil Jordan Bester Schauspieler: Liam Neeson in Michael Collins Beste Schauspielerin: Victoire Thivisol in Ponette
Europäischer Filmpreis
Bester europäischer Film: Breaking the Waves von Lars von Trier Bester Darsteller: Ian McKellen in Richard III. Beste Darstellerin: Emily Watson in Breaking the Waves
Deutscher Filmpreis
Bester Film: Der Totmacher von Romuald Karmakar Beste Regie: Romuald Karmakar für Der Totmacher Beste Hauptdarstellerin: Katja Riemann für Nur über meine Leiche und Stadtgespräch Bester Hauptdarsteller: Götz George für Der Totmacher
César
Bester Film: Hass von Mathieu Kassovitz Beste Regie: Claude Sautet für Nelly & Monsieur Arnaud Bester Hauptdarsteller: Michel Serrault für Nelly & Monsieur Arnaud Beste Hauptdarstellerin: Isabelle Huppert für Biester Bester Nebendarsteller: Eddy Mitchell für Das Glück liegt in der Wiese Beste Nebendarstellerin: Annie Girardot für Les Misérables Bester ausländischer Film: Land and Freedom von Ken Loach
British Academy Film Award
Bester Film: Sinn und Sinnlichkeit von Ang Lee und Die üblichen Verdächtigen von Bryan Singer Beste Regie: Michael Radford für Der Postmann Bester Hauptdarsteller: Nigel Hawthorne für King George – Ein Königreich für mehr Verstand Beste Hauptdarstellerin: Emma Thompson für Sinn und Sinnlichkeit Bester Nebendarsteller: Tim Roth für Rob Roy Beste Nebendarstellerin: Kate Winslet für Sinn und Sinnlichkeit Bester nicht-englischsprachiger Film: Der Postmann von Michael Radford
New York Film Critics Circle Award
Bester Film: Fargo von Ethan und Joel Coen Beste Regie: Lars von Trier für Breaking the Waves Bester Hauptdarsteller: Geoffrey Rush in Shine – Der Weg ins Licht Beste Hauptdarstellerin: Emily Watson in Breaking the Waves Bester Nebendarsteller: Harry Belafonte in Kansas City Beste Nebendarstellerin: Courtney Love in Larry Flynt – Die nackte Wahrheit Beste Kamera: Robby Müller für Breaking the Waves und Dead Man Bester ausländischer Film: Ayneh von Jafar Panahi
National Board of Review
Bester Film: Shine – Der Weg ins Licht von Scott Hicks Beste Regie: Ethan und Joel Coen für Fargo Bester Hauptdarsteller: Tom Cruise in Jerry Maguire – Spiel des Lebens Beste Hauptdarstellerin: Frances McDormand in Fargo Bester Nebendarsteller: Edward Norton in Alle sagen: I love you Beste Nebendarstellerin: Juliette Binoche und Kristin Scott Thomas in Der englische Patient Bestes Schauspielensemble: Der Club der Teufelinnen von Hugh Wilson Bester fremdsprachiger Film: Ridicule – Von der Lächerlichkeit des Scheins von Patrice Leconte
Los Angeles Film Critics Association Awards
Bester Film: Lügen und Geheimnisse von Mike Leigh Beste Regie: Mike Leigh für Lügen und Geheimnisse Bester Hauptdarsteller: Geoffrey Rush in Shine – Der Weg ins Licht Beste Hauptdarstellerin: Brenda Blethyn in Lügen und Geheimnisse Bester Nebendarsteller: Edward Norton in Alle sagen: I love you, Larry Flynt – Die nackte Wahrheit und Zwielicht Beste Nebendarstellerin: Barbara Hershey in Portrait of a Lady Bester fremdsprachiger Film: Biester von Claude Chabrol
Jupiter
Bester Film international: Apollo 13 von Ron Howard Bester deutscher Film: Der Totmacher von Romuald Karmakar Bester Regisseur: Mel Gibson für Braveheart Bester Darsteller: Johnny Depp in Don Juan DeMarco Beste Darstellerin: Sandra Bullock in Während Du schliefst
Weitere Filmpreise und Auszeichnungen AFI Life Achievement Award: Clint Eastwood Amanda: Kjærlighetens kjøtere von Hans Petter Moland (Bester norwegischer Film), Der Postmann von Michael Radford (Bester ausländischer Film) American Comedy Awards: John Travolta in Schnappt Shorty (Lustigster Hauptdarsteller), Alicia Silverstone in Clueless – Was sonst! (Lustigste Hauptdarstellerin), Dennis Farina in Schnappt Shorty (Lustigster Nebendarsteller), Bette Midler in Schnappt Shorty (Beste Nebendarstellerin) American Society of Cinematographers Award: John Seale für Der englische Patient Australian Film Institute Award: Shine – Der Weg ins Licht von Scott Hicks (Bester australischer Film), Fargo von Ethan und Joel Coen (Bester ausländischer Film) Böhmischer Löwe: Kolya von Jan Svěrák Chlotrudis Awards: Dead Man Walking – Sein letzter Gang von Tim Robbins David di Donatello: Ferie d’agosto (Bester italienischer Film) und Nelly & Monsieur Arnaud (Bester ausländischer Film) Deutscher Kritikerpreis: Egon Humer Directors Guild of America Award: Ron Howard für Apollo 13, Woody Allen (Lebenswerk) Ernst-Lubitsch-Preis: Katja Riemann Evening Standard British Film Award: King George – Ein Königreich für mehr Verstand von Nicholas Hytner Genie Award: Lilies – Theater der Leidenschaft von John Greyson Gilde-Filmpreis: Der Postmann von Michael Radford (Gold ausländischer Film), Schlafes Bruder von Joseph Vilsmaier (Gold deutscher Film), Sinn und Sinnlichkeit von Ang Lee (Silber ausländischer Film), Der Totmacher von Romuald Karmakar (Silber deutscher Film) Guldbagge: Schön ist die Jugendzeit von Bo Widerberg Independent Spirit Awards 1996: Leaving Las Vegas von Mike Figgis (Bester Film) und Vor dem Regen von Milčo Mančevski Internationales Filmfestival Karlovy Vary: Gefangen im Kaukasus von Sergei Bodrow Louis-Delluc-Preis: Gibt es zu Weihnachten Schnee? von Sandrine Veysset MTV Movie Awards: Se7en von David Fincher Nastro d’Argento: Der Mann, der die Sterne macht von Giuseppe Tornatore und Der Blick des Odysseus von Theo Angelopoulos National Society of Film Critics Award: Ein Schweinchen namens Babe von Chris Noonan People’s Choice Award: Apollo 13 von Ron Howard (Bester Film und Bestes Filmdrama), Der dritte Frühling von Howard Deutch (Beste Filmkomödie) Political Film Society Award für Frieden: Michael Collins von Neil Jordan Political Film Society Award für Menschenrechte: Das Attentat von Rob Reiner Preis der deutschen Filmkritik: Das Leben ist eine Baustelle von Wolfgang Becker Prix Lumières: Hass von Mathieu Kassovitz Robert: Menneskedyret von Carsten Rudolf (Bester dänischer Film), Smoke von Wayne Wang (Bester ausländischer Film) Satellite Awards: Fargo (Bester Film/Drama) und Evita (Bester Film/Komödie-Musical) Screen Actors Guild Awards: Nicolas Cage für Leaving Las Vegas und Susan Sarandon für Dead Man Walking – Sein letzter Gang; Preis für das Lebenswerk: Robert Redford Sundance Film Festival: Willkommen im Tollhaus von Todd Solondz (Großer Preis der Jury) Tokyo Sakura Grand Prix: Kolya von Jan Svěrák Toronto International Film Festival: Shine – Der Weg ins Licht von Scott Hicks (Publikumspreis) Vancouver International Film Festival: Breaking the Waves von Lars von Trier Internationales Filmfestival Warschau: Trainspotting – Neue Helden von Danny Boyle (Publikumspreis) Writers Guild of America Award: Braveheart von Randall Wallace (Bestes Originaldrehbuch), Sinn und Sinnlichkeit von Emma Thompson (Bestes adaptiertes Drehbuch)
Geburtstage