Andreas Huter (auch Hutter; * 13. November 1838 in Kaunerberg; † 4. Mai 1910 ebendanach anderen Angaben (Hörmann-Weingartner 1990) in Kauns) war ein österreichischer Bildschnitzer und Altarbauer.

Leben Huter lernte zwei Jahre lang beim Bildhauer Michael Stolz in Innsbruck und kehrte dann nach Hause zurück, um den väterlichen Hof zu übernehmen. Er arbeitete nebenher weiter als Bildschnitzer und schuf Statuen, Reliefs und Altäre für Kirchen und Kapellen im Kaunertal und dem Oberen Gericht, oft in privatem Auftrag. Seine Werke sind im neugotischen Stil gehalten und zumeist nach Vorbildern geschaffen. So dienten für die Kreuzwegstationen für die Kirchen von Kauns, Serfaus und Ried im Oberinntal die 1898 von Martin von Feuerstein für St. Anna im Lehel in München gemalten Kreuzwegstationen als Vorlage.

Werke mini|hochkant|Altar der Gnadenkapelle Kaltenbrunn, Pfarrkirche Hötting Hochaltar, linker Chorseitenaltar, Gnadenaltar, Wallfahrtskirche Kaltenbrunn, 1887 (Gnadenaltar heute als Leihgabe in der Pfarrkirche HöttingFranz Klotz: Die Alte Höttinger Kirche, die Höttinger Pfarrkirche und das Höttinger Bild. Hrsg. von der Pfarre Hötting, Innsbruck, o. J.) Ausstattung, Kapelle Maria Schnee beim Gepatschhaus, um 1895 Seitenaltäre und Kreuzwegstationen, Pfarrkirche Kauns, 1901 Kreuzwegstationen, Pfarrkirche Ried im Oberinntal

Literatur

Magdalena Hörmann-Weingartner: Historistische Kirchenkunst in Tirol – Die Pfarrkirche von Kauns. In: Veröffentlichungen des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum. Band 70 (1990), S. 73–98 ().

Einzelnachweise

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