Nag Arnoldi (* 18. September 1928 in Locarno; † 10. Februar 2017 in Lugano)Si è spento lo scultore ticinese Nag Arnoldi. In: cdt.ch. 12. Februar 2017, abgerufen am 12. Februar 2017 (italienisch) war ein Schweizer Kunstmaler und Bildhauer. mini|Tre Cavalli von Nag Arnoldi vor dem Rathaus in Vaduz mini|Skulpturen von Nag Arnoldi im Hof des Castelgrande Bellinzona (2008) mini|Skulptur von Nag Arnoldi mit Pfarrkirche von Comano im Hintergrund Leben und Werke Nach der Mittelschule in Locarno ging er nach Lugano, wo er seine künstliche Ausbildung in den Ateliers von Giuseppe Foglia, Filippo Boldini und Carlo Cotti durchlief. Als Maler, Töpfer, Grafiker und Bildhauer schuf er zahlreiche Kunstwerke. Er war Dozent an der Kunstgewerbeschule von Lugano.

Arnoldis grossformatige Bronzen finden sich an vielen öffentlichen und privaten Plätzen und Gebäuden, zum Beispiel in Lugano und Vaduz. In limitierten Serien gibt es Kleinplastiken, dabei waren Pferde sein beliebtestes Motiv. Werke von ihm befinden sich unter anderem in den Sammlungen des Musée cantonal des Beaux-Arts de Lausanne, dem Museo d’arte della Svizzera italiana (Lugano) und in der Gemeinde Comano, wo er lebte. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof von Comano, wo er mit seiner Ehefrau beerdigt wurde.

Einzelausstellungen 1954: Roma: con il Centro Artistico del Vetro di Murano 1997: Insel Mainau 2004: Vaduz, Galerie am Lindenplatz 2011: Mailand, Palazzo Reale

Literatur

Nag Arnoldi. Kritische Texte von Giorgio Cortenova [et al.]; erläuternde Anmerkungen von Roland Günter; Photogr. von Flaya Arnoldi (u. a.), Hoffman, Frankfurt a. Main 1991. Nag Arnoldi: Skulpturen = sculture. Ausstellung auf der Insel Mainau 12. April – 5. Oktober 1997. [Katalog], Brissago: Amministrazione Isole di Brissago 1997, ISBN 88-85118-38-0.

Weblinks

Nag Arnoldi, von Simonetta Noseda, 1998, aktualisiert von den Herausgebern, 2018. In: recherche.sik-isea.ch. Abgerufen am 22. November 2024. Nag Arnoldis acht Werke (Fotos). In: recherche.sik-isea.ch. Abgerufen am 22. November 2024. Auf den Spuren von Nag Arnoldi in Comano. In: luganoregion.com

Einzelnachweise

Kategorie:Maler (Schweiz) Kategorie:Bildhauer (Schweiz) Kategorie:Person (Kanton Tessin) Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1928 Kategorie:Gestorben 2017 Kategorie:Mann