Die Liste der Kirchengebäude im Dekanat Dresden enthält römisch-katholische Kirchen des Dekanats in der Stadt Dresden und im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge im Bistum Dresden-Meißen.
Geschichte Der letzte Bischof des Altbistums Meißen, Johann IX. von Haugwitz, ernannte 1559 Johann Leisentrit zum Diözesanadministrator für die verbliebenen katholischen Gebiete in der Lausitz. Damit war das alte Bistum Meißen in Sachsen (Mark Meißen) untergegangen. Die Reste des ehemaligen Diözesangebiets wurden zur Apostolischen Präfektur der Lausitzen mit Sitz in Bautzen ernannt. Im Jahr 1921 wurde das neue Bistum Meißen mit Sitz in Bautzen gegründet, 1979/80 erfolgte die Umbenennung in Bistum Dresden-Meißen und die Verlegung des Bischofssitzes nach Dresden.
Liste der Kirchengebäude Die Liste enthält die römisch-katholischen Pfarrkirchen im Dekanat Dresden und die jeweils zugeordneten Filialkirchen bzw. Kapellen. Die Zahl der Katholiken im Dekanat beträgt 35187 (Stand 2016).Statistiken 2016 Bistum Dresden-Meißen (abgerufen am 11. Dezember 2018) Erläuterungen zum Status: B = Bischofskirche (Kathedrale), P = Pfarrkirche, F = Filialkirche, K = Kapelle
Bild Kirche Ort/Lage Status Anmerkungen 140px Kathedrale Ss. Trinitatis (Dompfarrei der Kathedrale) Dresden B erbaut 1739–1755 von Gaetano Chiaveri als Katholische Hofkirche; dazu Bischöfliche Hauskapelle sowie die Kapellen St. Benno und St. Michael 140px St. Konrad von Parzham Dippoldiswalde P erbaut 1957–1959 von Egon Körner (1908–1986) Geschichte der Pfarrei Dippoldiswalde 1957–1979 (abgerufen am 30. Dezember 2016) Orgel in Organindex 140px St. Joachim (jetzt Filialkirche von St. Konrad von Parzham Dippoldiswalde) Freital F geweiht 18. August 1895 Orgel, Organindex 140px St. Christophorus (jetzt Filialkirche von St. Konrad von Parzham Dippoldiswalde) Glashütte F geweiht 31. Oktober 1954, aufgehoben/profaniert 6. November 2017 140px Maria Regina (jetzt Filialkirche von St. Konrad von Parzham Dippoldiswalde) Schmiedeberg K geweiht 16. Mai 1955 140px Maria im Gebirge (jetzt Filialkirche von St. Konrad von Parzham Dippoldiswalde) Kipsdorf F geweiht 10. Juli 1925 140px Hl. Klaus von Flüe (jetzt Filialkirche von St. Konrad von Parzham Dippoldiswalde) Zinnwald F geweiht 23. August 2009 140px St. Marien Dresden-Cotta P geweiht 26. November 1906 Orgel in Organindex zentriert|110px Herz Jesu Dresden-Johannstadt P erbaut 1905 von August Menken, geweiht 26. November 1905 Orgel in Organindex 140px Kapelle Mariä Heimsuchung (Kapelle der Ukrainischen griechisch-katholischen Kirche) Dresden-Johannstadt K 140px Kapelle im St. Joseph-Stift(Kapelle zu Herz Jesu Dresden-Johannstadt) Dresden-Johannstadt K 2003 140px Sankt Antonius (Pfarrei Hl. Geist) Dresden-Löbtau P erbaut 1922–1923, geweiht 18. März 1923 Orgel in Organindex 140px St. Martin Dresden-Neustadt P erbaut 1893–1900 von Hermann Viehweger und William Lossow, früher simultane Garnisonkirche, 1945–2017 Sitz der Pfarrei St. Franziskus Xaverius Neugründung der Pfarrei St. Martin Dresden-Nord am 11. November 2018 (aus den bisherigen Pfarreien St. Josef Dresden-Pieschen, St. Hubertus Dresden-Weißer Hirsch und St. Franziskus Xaverius Dresden-Neustadt)
Orgel in Organindex 140px St. Josef(jetzt Filialkirche von St. Martin Dresden-Neustadt) Dresden-Pieschen F erbaut 1909–1910, geweiht 10. Oktober 1910, Architekt Tandler Orgel 140px St. Hubertus(jetzt Filialkirche von St. Martin Dresden-Neustadt) Dresden-Weißer Hirsch P erbaut 1936/37 nach Plänen des Dresdner Architekten Robert Witte zentriert|110px Schlosskapelle St. Trinitatis im Schloss Moritzburg (Kapelle zur Pfarrei St. Martin Dresden-Neustadt) Moritzburg K 140px Kapelle Hl. Kreuz (Kapelle zur Pfarrei St. Martin Dresden-Neustadt) Dresden-Klotzsche F geweiht 11. Dezember 1938 140px Kreuzerhöhung (jetzt Filialkirche von St. Martin Dresden-Neustadt) Radeburg F geweiht 15. Juni 1930 140px Katholische Schlosskapelle Ss. Trinitatis Dresden-Pillnitz (abgerufen am 4. Januar 2017) Kath. Pfarrei St. Martin Dresden (abgerufen am 18. September 2019) (Kapelle zur Pfarrei St. Martin Dresden-Neustadt) Pillnitz KOrgel in Organindex 140px Kapelle Maria am Wege Kapelle Maria am Wege Pillnitz (abgerufen am 26. April 2019) (Kapelle zur Pfarrei St. Martin Dresden-Neustadt) Dresden-Pillnitz K geweiht 15. August 1877, ehem. Pfarrvikarie „St. Petrus Canisius“ Pillnitz (seit 2011 aufgelöst) zentriert|140px St. Paulus Dresden-Plauen P erbaut 1924/25, erste Klostergründung in Sachsen nach der Reformation durch die Hünfelder Oblaten Chronik der Pfarrei St. Paulus (abgerufen am 26. April 2019) Neugründung der Pfarrei Selige Märtyrer vom Münchner Platz Dresden am 1. Juni 2020 (aus den bisherigen Pfarreien St. Petrus Strehlen, St. Paulus Plauen, Heilig Geist/St. Antonius Löbtau und St. Marien Cotta) Orgel in Organindex 140px St. Petrus Dresden-Strehlen P erbaut 1960–1962 von Egon Körner zentriert|140px Kapelle der Nazarethschwestern vom hl. Franziskus (Kapelle zur Pfarrei St. Petrus Dresden-Strehlen) Goppeln K dazu Herz-Jesu-Kapelle Goppeln zentriert|110px Mariä Himmelfahrt Dresden-Striesen P dazu die Kapellen Hl. Dreifaltigkeit und St. Johannes (Ordinariatskapelle) 140px Hl. Familie Dresden-Zschachwitz P geweiht 27. September 1981 140px St. Kunigunde Pirna P Kirche St. Kunigunde erbaut von Oberlandbaumeister Adolph Canzler, 1869 geweiht Neugründung der Pfarrei St. Heinrich und Kunigunde Pirna am 2. September 2018 (aus den bisherigen Pfarreien St. Maria, Mittlerin aller Gnaden Bad Schandau – Königstein, St. Georg Heidenau, St. Gertrud Neustadt – Sebnitz und St. Kunigunde Pirna)
Orgel in der Orgeldatenbank Organindex 140px Klosterkirche St. Heinrich (jetzt Filialkirche von St. Heinrich und Kunigunde Pirna) Pirna F seit 1957 wieder katholisch 140px St. Georg (jetzt Filialkirche von St. Heinrich und Kunigunde Pirna) Heidenau F geweiht 24. Oktober 1937 140px St. Gertrud (jetzt Filialkirche von St. Heinrich und Kunigunde Pirna) Neustadt/Sa. F erbaut 1926/27 nach Plänen des Bautzener Architekten Kucharz 140px Maria, Mittlerin aller Gnaden (jetzt Filialkirche von St. Heinrich und Kunigunde Pirna) Bad Schandau F geweiht 1. Juni 1927 140px St. Antonius (jetzt Filialkirche von St. Heinrich und Kunigunde Pirna) Berggießhübel F geweiht 10. Juli 1993 140px Mariä Unbefleckte Empfängnis (jetzt Filialkirche von St. Heinrich und Kunigunde Pirna) Königstein F geweiht 21. April 1912 zentriert|110px Kreuz Erhöhung (jetzt Filialkirche von St. Heinrich und Kunigunde Pirna) Sebnitz F geweiht 27. Juni 1892 140px Kapelle St. Michael (jetzt Filialkirche von St. Heinrich und Kunigunde Pirna) Stolpen F geweiht 6. September 1953; profaniert 24. Oktober 2021 alternativtext=|140px St. Laurentius Radeberg P geweiht 12. August 1883 140px St. Joseph der Werkmann (jetzt Filialkirche von St. Laurentius Radeberg) Ottendorf-Okrilla F geweiht 10. Mai 1959 zentriert|110px Krankenhauskirche Arnsdorf (jetzt Filialkirche von St. Laurentius Radeberg) Arnsdorf F erbaut 1912–1913 im Jugendstil von Hermann Otto Undeutsch und Oberbaurat Oskar Bernhard Reh Die Bonifatiuskapelle Geising wurde im April 2016 aufgegeben.
Siehe auch Liste von Sakralbauten in Dresden
Weblinks
Bistumskarte auf der Website des Bistums Dresden-Meißen (abgerufen am 30. Januar 2021) Dekanatsübersicht auf der Website des Bistums Dresden-Meißen (abgerufen am 30. Januar 2021)
Einzelnachweise
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