mini|Antonio Paolucci (2013) Antonio Paolucci (* 29. September 1939 in Rimini; † 4. Februar 2024 in Florenz) war ein italienischer Kunsthistoriker.
Leben Paolucci studierte Kunstgeschichte bei Roberto Longhi. Seine berufliche Laufbahn begann in diversen Kulturbehörden, im Ministerium für Kulturgüter und kulturelle Aktivitäten sowie als Superintendent für die Kulturgüter von Venedig, Verona, Mantua und schließlich von Florenz. Vom Januar 1995 bis zum Mai 1996 war er Kulturminister Italiens im Kabinett Dini. Von 2007 bis 2016 war er Generaldirektor der Vatikanischen Museen.
2004 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der Accademia Nazionale dei Lincei gewählt; seit 2018 war er Vollmitglied der Akademie.
Schriften (Auswahl) Die Kirchen von Florenz. Aus dem Italienischen übersetzt von Christoph Pommer, Edizioni d’Arte Becocci, Firenze 1975. Die Bronzetüren des Baptisteriums in Florenz. Übersetzung aus dem Italienischen Ruth Wolff, Hirmer Verlag, München 1997. Scritti d’arte (1996–2007). Olschki, Firenze 2007. Pensieri d’arte. Dentro e fuori i Musei Vaticani. Libreria Editrice Vaticana, Vatikanstadt 2012. ISBN 978-88-209-8743-5
Auszeichnungen 1996: Großkreuz des Verdienstordens der Italienischen Republik 1997: Kulturverdienstorden der Italienischen Republik 2005: Ritter der französischen Ehrenlegion
Weblinks
Paolucci, Antonio. In: Enciclopedia Italiana di scienze, lettere ed arti (italienisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Kunsthistoriker Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Vatikanischen Museen Kategorie:Museumsleiter (Vatikanstadt) Kategorie:Kulturminister (Italien) Kategorie:Träger des Verdienstordens der Italienischen Republik (Großkreuz) Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Ritter) Kategorie:Mitglied der Accademia dei Lincei Kategorie:Italiener Kategorie:Geboren 1939 Kategorie:Gestorben 2024 Kategorie:Mann