Norbert Strolz (* 26. November 1922 in Strengen; † 9. April 1990) war ein österreichischer Maler.
Leben mini|Fresko, Volksschule Schönwies (1959) mini|hochkant|Sgraffito (1960), ursprünglich an der landwirtschaftlichen Genossenschaft Zams, jetzt am Haus der Vereine, Landeck mini|hochkant|Glasfenster, Burschlkapelle Roppen (1962) Norbert Strolz erhielt von 1939 bis 1941 eine Ausbildung in der Kirchenmalerei bei Toni Kirchmayr in Innsbruck. Von 1947 bis 1951 studierte er an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Franz Elsner und Herbert Boeckl und 1953/54 mit einem Stipendium an der Accademia di Belle Arti in Florenz bei Ottone Rosai. 1965 hatte er seine erste Personalausstellung im Tiroler Kunstpavillon in Innsbruck. Ab 1960 war er als freischaffender Künstler in Landeck tätig. Strolz war 1965 einer der Mitbegründer des Bezirksmuseumsvereins Landeck und fungierte von 1971 bis 1990 als dessen Obmann. Er schuf zahlreiche Wandbilder in Fresko, Sgraffito, Keramik und als Mosaik, insbesondere an öffentlichen Gebäuden im Rahmen der Kunst-am-Bau-Aktion des Landes Tirol in der Nachkriegszeit.
Auszeichnungen Berufstitel Professor, 1976
Werke Sgraffito mit Tier- und Kinderszenen, Volksschule Grins, 1953 Fresko Schutzengel über Kindern in Boot, Volksschule Ladis, 1953 Fassadenmalerei Christus mit lernenden Kindern, Volksschule Pians, 1953 Fassadenfresko, Kapelle Oberfalpetan, Kaunerberg, 1954 Altarmensa mit Sgraffito, Herz-Jesu-Kapelle, Fließ, um 1954 Wandbild Jugend und Sport, Südfassade, Bundesrealgymnasium Landeck, um 1955 Wandmalereien an den Erkern, Landwirtschaftliche Landeslehranstalt/Landesreisebüro, Imst, 1957 Wandmalerei Christus als Sämann, Jaggeleshaus, Stanz bei Landeck, 1957 Glasfenster und Sgraffito hl. Christophorus am Turm, Mariahilfkapelle, Strengen, 1957 Sgraffito an der Ostfassade, Pfarrkirche Ochsengarten, 1958 Sgraffito an der Fassade, Deckenmalerei, Pfarrkirche Fiss, 1958 Fresko mit Arbeitsszenen, Fabriksgebäude der Spinnerei Landeck, 1959 Fresko Kinder und Jugendliche, Volksschule Schönwies, 1959 (dort als Sgraffito bezeichnet) Portal mit Kupferrelief, Glasfenster mit symbolisierenden Kardinalstugenden, Totenkapelle, Friedhof Landeck, 1962 Glasmalereien, Burschlkapelle, Roppen, 1962 Wandmalerei Kinder erleben die Natur, Volksschule Strengen, 1963 Wandmosaik Schutzmantelmadonna, Volksschule Nauders, 1966 Wandbild Holzfäller, Hubertushirsch und Gemeindewappen, Gemeindeamt Scharnitz, 1968 Fresko mit Darstellung des Heiterwanger Sees, Jagd- und Fischereiszenen, Gemeindeamt Heiterwang, 1969 Fassadenmalerei, Kapelle Unterpeischlach, Kals am Großglockner, 1969 Glasfenster, Pfarrkirche Strengen, 1974 Fassadengestaltung, Sparkasse Reutte, 1975 (mit August Stimpfl) Mosaik an der Eingangswand, Altersheim Landeck, 1977 Glasmalerei, Friedhofskapelle Fiss, 1982 Keramikbild Spielende Kinder, Volksschule Mutters, 1982 (zerstört)
Literatur Christoph Bertsch (Hrsg.): Kunst in Tirol, 20. Jahrhundert. Wesentlich erweiterter und neu durchgesehener Bestandskatalog der Sammlung des Institutes für Kunstgeschichte der Universität Innsbruck samt einer Dokumentation der Legate und Nachlässe in zwei Bänden. Band 2, Innsbruck 1997, S. 738–739 (urn:nbn:at:at-ubi:2-7291)
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Einzelnachweise
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