Alexander Eisenach (* 1984 in Ost-Berlin) ist ein deutscher Theaterregisseur und Autor. Seine Arbeiten werden am Schauspiel Frankfurt, Düsseldorfer Schauspielhaus, Theater Bonn, Schauspiel Hannover und am Schauspielhaus Graz aufgeführt.

Biografie Eisenach studierte Theaterwissenschaft und Germanistik in Leipzig und Paris. Seine ersten Regiearbeiten machte er als Regieassistent am Central Theater Leipzig unter Sebastian Baumgarten, Sebastian Hartmann, Martin Laberenz und Robert Borgmann und war beteiligt an der Inszenierung von Joseph Conrads Herz der Finsternis.

Unter Intendant Oliver Reese kam Alexander Eisenach 2013 ans neugegründete Regiestudio des Schauspiels Frankfurt, dessen Ziel es war junge Theaterautoren zu fördern. Es entstanden die Arbeiten Wälsungenblut nach Thomas Mann, Fauser, mon amour nach Der Schneemann von Jörg Fauser, sowie Das Leben des Joyless Pleasure als eigene Arbeit. Als freier Regisseur inszenierte Eisenach unter anderem seinen eigenen Text Der Kalte Hauch des Geldes in den Kammerspielen des Schauspiel Frankfurthttp://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=13217:der-kalte-hauch-des-geldes-alexander-eisenach-zeigt-am-schauspiel-frankfurt-was-der-gute-alte-western-mit-der-finanzwelt-gemein-hat&catid=38:die-nachtkritik-k&Itemid=40, sowie Planet Magnon von Leif Randt am Düsseldorfer Schauspielhaus.

Zwischen 2016 und 2019 war Eisenach Hausregisseur unter der Intendanz von Lars-Ole Walburg am Schauspiel Hannover. Seit der Spielzeit 2023/2024 ist er Hausregisseur am Residenztheater (München).

Auszeichnungen 2016 Kurt-Hübner-Regiepreis für die Inszenierung von Der kalte Hauch des Geldes am Schauspiel Frankfurt

Inszenierungen

Waldgänger (2011), Centraltheater Leipzig (Foyer), Regie Herz der Finsternis (2012), Centraltheater Leipzig (Skala), Regie Schwarztaxi Inside (2013), Centraltheater Leipzig (Hinterbühne), Regie u. Text Nostalghia (2013), Centraltheater Leipzig (Arena), Regie u. Text Wälsungenblut (2013), Schauspiel Frankfurt (Box), Regie Fauser, Mon Amour (2014), Schauspiel Frankfurt (Box), Regie u. Text Das Leben des Joyless Pleasure (2014), Schauspiel Frankfurt (Kammerspiele), Regie u. Text Das Spiel ist aus (2015), Schauspiel Frankfurt (Kammerspiele), Regie Wir sind Günter Wallraff (2015), Schauspiel Hannover (Cumberlandsche Bühne), Regie u. Text George Kaplan (2015), Schauspiel Frankfurt (Kammerspiele), Regie Geächtet (2016), Theater am Neumarkt Zürich, Regie Frequenzen (2016), Schauspielhaus Graz, Regie Planet Magnon (2016), Düsseldorfer Schauspielhaus, Regie Der Kalte Hauch des Geldes (2016), Schauspiel Frankfurt (Kammerspiele), Regie u. Text Die Gerechten (2017), Schauspiel Hannover (Cumberlandsche Bühne), Regie Hedda Gabler (2018), Schauspiel Hannover, Regie Räuber-Ratten-Schlacht (2019), Schauspiel Hannover, Regie Don Karlos (2019), Düsseldorfer Schauspielhaus, Regie Vernon Subutex (2019), Schauspielhaus Graz, Regie Felix Krull – Stunde der Hochstapler (2019), Berliner Ensemble, Regie Der Große Kunstraub – DGKR (2022), Schauspiel Frankfurt (Bockenheimer Depot), Regie

Weblinks https://www.schauspielfrankfurt.de/menschen/alexander-eisenach/ http://www.dhaus.de/ensemble/alexander-eisenach/ https://www.deutschlandradiokultur.de/regisseur-alexander-eisenach-die-stoerung-interessiert-mich.2159.de.html?dram:article_id=338904

Einzelnachweise

Kategorie:Autor Kategorie:Theaterregisseur Kategorie:Ensemblemitglied des Schauspiels Hannover Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1984 Kategorie:Mann