Hibernische Inseln (engl. Hibernian Range) ist ein 1812 von Abraham Bristow geprägter Sammelname für die Inseln des Bismarck-Archipels, die die großen Inseln Neuirland (ehedem Neumecklenbug) und Lavongai (ehedem Neuhannover) im Osten und Norden in einem Abstand von 25 bis 125 Kilometer und über eine Länge von rund 630 Kilometer begleiten, von den Green Islands im Südosten bis zu den St.-Matthias-Inseln im Nordwesten.Adam Johann von Krusenstern: Recueil de Mémoires Hydrographiques pour servir d’Analyse et d’Explication a l’Atlas de l’Océan Pacifique. St. Petersburg, 1827, S. 454 (französisch).
Folgende Inseln bzw. Inselgruppen wurden zu den Hibernischen Inseln gerechnet (von Südosten nach Nordwesten): Green Islands (Nissan und Pinipel) Feni-Inseln Tanga-Inseln Lihir-Inseln Tabar-Inseln Tench (ehedem Sturminsel) St.-Matthias-Inseln (u. a. mit Mussau und Emirau)Heinrich Schnee (Hrsg.): , Deutsches Kolonial-Lexikon, Band II, Quelle & Meyer, Leipzig 1920, S. 66.
Der mittlere Teil ist bekannt als Tabar-Lihir-Tanga-Feni-Inselkette.
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Papua-Neuguinea) Kategorie:Bismarck-Archipel