Die Alignements von Lampouy sind fünf Steinreihen (A–E) in Médréac am Westrand des Département Ille-et-Vilaine in der Bretagne in Frankreich. mini|hochkant=2|Alignements von Lampouy Die Steinreihen wurden 1850 von Théodore Danjou de La Garenne (1817–1891) unter dem Namen „Tombelles Chenot“ im historischen und geographischen Wörterbuch der Provinz Bretagne von Jean-Baptiste Ogée (1728–1789) vorgestellt. Die erste detaillierte Beschreibung der Ausrichtungen erfolgt 1883. Diese und spätere Publikationen berichten lange von lediglich vier Steinreihen.

Die Steinreihen Steinreihe A besteht aus neun teils sehr großen und breiten Menhiren zwischen etwa 5,0 und 1,4 m Höhe. Sechs liegen am Boden, einer ist zerbrochen, von den drei stehenden hat einer eine Schieflage. Steinreihe B besteht aus elf Menhiren zwischen etwa 3,4 und 1,4 m Höhe. Alle liegen am Boden, einer ist zerbrochen. Steinreihe C besteht aus neun teils sehr großen und breiten Menhiren zwischen etwa 5,4 und 2,0 m Höhe. Alle liegen am Boden. Steinreihe D besteht aus acht Menhiren zwischen etwa 3,3 und 2,5 m Höhe. Alle liegen am Boden. Drei sind zudem zerbrochen. Steinreihe E besteht aus zehn Menhiren zwischen etwa 5,0 und 0,9 m Höhe. Alle liegen am Boden, einer davon ist zerbrochen.

In der Nähe stehen die Menhire La Roche Carrée und Pierre Longue (Guitté).

Literatur Jacques Briard, Loïc Langouët, Yvan Onnée: Les mégalithes du département d’Ille-et-Vilaine, Institut culturel de Bretagne et Centre régional d’archéologie d’Alet, coll. Patrimoine archéologique de Bretagne 2004, ISBN 2-86822-092-4, S. 56–61. Yvan Onnée, André Corre, Jean-Luc Javré, Bernard Monnier: Les alignements mégalithiques de Lampouy, en Médréac (35), Les Dossiers du Ce.R.A.A, No. 31, 2003, S. 39–52.

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