Otto Maximilian Constantin (* 26. Februar 1883 in Berlin; † 25. Januar 1928 ebenda) war ein deutscher Verwaltungsjurist.
Leben Constantin studierte an der Eberhard Karls Universität Tübingen Rechtswissenschaft und wurde zum Dr. jur. promoviert. Mit Paul Friedrich Scheel und Bruno Claußen II renoncierte er im Corps Franconia Tübingen.Kösener Corpslisten 1960, 127/663 Recipiert wurde er am 25. November 1903. Im Sommersemester 1904 bewährte er sich als Senior. Claußen: A.H. Otto Constantin †. Tübinger Frankenzeitung vom 12. März 1928, Nr. 29, S. 18–19.
Nachdem er im Garde-Jäger-Bataillon am Ersten Weltkrieg teilgenommen hatte, trat er in die innere Verwaltung Preußens. Er war Regierungsrat beim Oberpräsidium der Ostpreußens. Er wurde im November 1918 (zur Zeit der Novemberrevolution) kommissarisch und im August 1919 endgültig zum Landrat im Kreis Labiau bestellt.Landkreis Labiau (territorial.de) 1919 bis 1921 war er für den Wahlkreis Königsberg 11 (Labiau) und die DNVP Mitglied im Provinziallandtag der Provinz Ostpreußen.Norbert Korfmacher: Vorläufiges Mitgliederverzeichnis des ostpreußischen Provinziallandtages 1919 bis 1933, 2018, S. 12, Digitalisat.
Der Verband gewann unter seiner Leitung binnen weniger Jahre enorme Bedeutung und entwickelte sich zum Deutschen Landkreistag. Constantin musste das Amt 1926 aus gesundheitlichen Gründen aufgeben und starb kurz vor seinem 45. Geburtstag.
Werke mit Erwin Stein (Hg.): Monographien deutscher Landkreise. Deutscher Kommunal-Verlag, Berlin-Friedenau 1926.
Einzelnachweise
Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Landrat (Kreis Labiau) Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Ostpreußen (Weimarer Republik) Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert) Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1883 Kategorie:Gestorben 1928 Kategorie:Mann