mini|hochkant=1.2|Kirche Dietrichsdorf
Dietrichsdorf ist ein Ortsteil der Stadt Zahna-Elster im Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt.
Geographie Dietrichsdorf liegt neun Kilometer östlich der Kreisstadt Lutherstadt Wittenberg. Der Elbe-Nebenfluss Zahnabach fließt durch den Ort.
Geschichte Der ursprünglich slawische Ort Dietrichsdorf wurde am 14. November 1385 erstmals urkundlich erwähnt. Benannt wurde er nach dem Lokator Dietrich, dem Anführer der deutschen Siedlergruppe, und nicht nach seiner ursprünglich slawischen Ortsbezeichnung.
1705 ließ die Wittenberger Universität eine kleine Holzkirche bauen, die bis 1835 bestand und wegen Baufälligkeit abgerissen wurde. 1864 wurde durch die Regierung in Merseburg ein massiver Nachfolgebau im Rundbogenstil errichtet, der im Bauplan der Kirche in Trajuhn gleicht. Diese Bauten sind grundhaft bis heute erhalten.
Am 1. April 1942 wurden die Gemeinden Dietrichsdorf und Külso zu einer Gemeinde mit dem Namen Dietrichsdorf zusammengeschlossen. Somit war Külso von 1942 bis 2010 ein Ortsteil der Gemeinde Dietrichsdorf. Am 1. Januar 2011 wurden Dietrichsdorf und Külso zusammen mit den Gemeinden der aufgelösten Verwaltungsgemeinschaft Elbaue-Fläming Ortsteile der neugebildeten Stadt Zahna-Elster.StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011 Seitdem besteht die Ortschaft Dietrichsdorf aus den Ortsteilen Dietrichsdorf und Külso.
Politik Ortsbürgermeister ist Carsten Schmidt (Stand: 2024).
Sehenswürdigkeiten Backsteinkirche von 1864 mit Orgel vom Wittenberger Orgelbauer Gustav Albert Friedrich aus dem Jahr 1871 Mühle
Verkehr Die Kreisstraße K 2017 Leetza – Mühlanger durchquert den Ort. Die Bundesstraße B 187 führt in einem Kilometer Entfernung südlich des Ortes vorbei.
Der Bahnhof Mühlanger an der Bahnstrecke Lutherstadt Wittenberg–Falkenberg/Elster ist zwei Kilometer entfernt. Hier halten Regionalzüge der DB Regio.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Wittenberg Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Wittenberg) Kategorie:Geographie (Zahna-Elster) Kategorie:Ersterwähnung 1385 Kategorie:Gemeindeauflösung 2011